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22.07.2018 Sonntag  DLRG Rettungshündin Maxi im nächtlichen Einsatz

(KS) Seit vielen Jahren versieht Rettungshündin Maxi ihren Dienst bei der DLRG Weinheim. Und so kommt es auch immer wieder zu Einsätzen für die sie speziell ausgebildet wurde. Im Alter von zwei Jahren übernahm Rettungshundeführer Kai Stauffert seine treue Teampartnerin aus dem Polizeidienst und brachte ihr alles bei, was man für die Wasserortung durch Hunde alles braucht.

Nach einer Abschluss- und mehreren Auffrischungsprüfungen – Rettungshunde müssen bei der Wasserortung alle zwei Jahre einen Nachweis erbringen, dass sie noch fit genug für ihren Job sind – wurden die Zwei spät am Abend durch die Leitstelle Rhein-Neckar zu einem Sucheinsatz auf dem Wasser alarmiert. Eine Person galt seit dem frühen Abend als vermisst, ein Klassiker. Nun war es notwendig, die Lieblingsplätze der Person abzusuchen; unter anderem ein Badesee. Flugs einen weiteren Helfer abgeholt, alles ins Auto gepackt (natürlich auch die Hündin Maxi) und schon ging es los. Diesmal war es ein Baggersee bei Bad Schönborn/Langenbrücken.

Dort angekommen wurde das kleine Einsatzteam von vielen wartenden Kräften der örtlichen Feuerwehr begrüsst. Sofort nahm der zweite Helfer mit dem Einsatzleiter vor Ort Kontakt auf, bekam eine kurze Lageeinweisung, während Stauffert seine Teampartnerin auf den bevorstehenden Einsatz vorbereitete. Nach kurzer Abstimmung der Weinheimer Einsatzkräfte untereinander bahnte man sich den Weg durch die Kollegen der Feuerwehr, um nun mit der Wasserortung mittels eines Bootes zu beginnen.

Der See mit annähernd 10.000m² lag im Dunkeln, Nebelschwaden stiegen auf, es war ein bisschen unheimlich. Ruhig zog das Boot seine Bahnen auf dem Wasser bis das Ergebnis feststand: Kein Suchergebnis, da keine Anzeige des Hundes. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Einsatzleiter war damit der Einsatz für das Rettungshundeteam mit Maxi beendet und man konnte gegen halb drei Uhr nachts die Heimreise antreten und anschließend die Nachtruhe fortsetzen.

Wasserortungshunde riechen untergegangene Personen und zeigen dies durch spezifisches Verhalten dem jeweiligen Hundeführer an. Die Hunde springen dabei nicht ins Wasser. Dies funktioniert am Rande von Gewässern genauso, wie bei tiefen Seen. Hundeführer Stauffert hat am Bodensee mit seiner Maxi bereits Suchen bis 80m Tiefe erfolgreich durchgeführt.

Von: Kai Stauffert

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