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09.10.2019 Mittwoch  DLRG Weinheim bildet RettungshundeFührerinnen weiter

(KS) Rettungshundeleute sind schon ein besonderer Schlag Menschen. Nicht nur, dass ihr Hund immer der beste ist, den es auf der Welt gibt, sondern sie selbst sind über jeden Zweifel erhaben. Dachten auch die Teilnehmer dieses Kurses für Rettungshundeführer/Innen. Nur dass sie diesmal alle eines besseren belehrt wurden.

Am Anfang ging es ganz „einfach“ mit Landkarten, Maßstab, Längen sowie Breitengraden los. Dann kam Kompasskunde dazu. Als es dann aber über Kreuzpeilung zu GPS-Einsatz kam, war es den ersten Teilnehmern zuviel. Hier wurde das zuvor gelegte Grundverständnis mit dem Einsatz von Technik gepaart, denn dies ist bei der Wasserortung unerlässlich. Eine früher verwendete Kreuzpeilung hat sich schon vor geraumer Zeit als sehr ungenau herausgestellt, was im Laufe der Zeit zur Entwicklung von GPS (Global Positioning System) geführt hat. Auch in der Wasserortung mit Hunden, wird dieses System verwendet, denn hier kommt es auf Genauigkeit an.

Ziel bei diesem Kurs war es die Benutzung des Systems in seinen Grundfunktionen den Teilnehmern so zu erklären, dass im Anschluss ein sicherer Umgang auch bei späteren Einsätzen erfolgen kann. Bei nicht ganz so schönem Wetter wurden mehrere Fahrten mit den Hunden gemacht, um dem zuvor versenkten Geruchsträger möglichst nah in der Auswertung zu kommen. Für geübte Mensch-Hundeteams ist das bezogen auf die Fläche des Waidsees (35ha) immerhin in einem Bereich von weniger als 20m Abstand möglich.

Nach diesem Kurs rauchten die Köpfe der Teilnehmer und schnell war klar, dass es wohl noch weitere Kurse dieser Art geben wird, denn die Weinheimer DLRG hat sich mit ihrer Spezialtruppe der Wasserortungshunde ganz viel Spezialwissen angeeignet, von dem bestimmt auch andere Rettungshundler partizipieren möchten.

Von: Kai Stauffert

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