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02.09.2019 Montag  DLRG Weinheim lässt neue Strömungsretter ausbilden

(KS) In diesem Jahr wurden mehrere gut ausgebildete Helfer aus dem Jugendeinsatzteam in die Erwachsenmannschaft übernommen. Doch damit ist ihr Ausbildungsweg noch lange nicht zu Ende. Denn nach allgemeinen Grundausbildung zum Wasserretter schließen sich noch viele weitere Sonderausbildungen an, je nachdem welcher DLRG Ortsgruppe die Helfer im Anschluss zugehörig sind. Denn im Bereichsplan des Kreises wurde festgelegt, welche DLRG Gruppe für welches Einsatzgebiet mit welchen speziell ausgebildeten Helfern zuständig ist.

Die DLRG Gruppe Weinheim ist hier sehr breit aufgestellt und so war es notwendig, die neuen Helfer auch im Bereich Strömungsrettung weiterzubilden. Hierfür muss jeder, der diesen Lehrgang durchläuft nicht nur in Theorie, sondern auch in der Praxis gewisse Grundfertigkeiten erlangen, um dann im Anschluss in fließenden Gewässern seine zukünftigen Aufgaben meistern zu können. Am letzten Wochenende traf man sich also an einem Feuerwehrschlauchturm, um in „Trockeneinheiten“ erste Gehversuche in Sachen Abseiltechnik zu erlernen und auszuprobieren. Auch die theoretischen Einweisungen und die Sicherheitsbelehrungen durften natürlich nicht fehlen, bevor man sich dann am Sonntag mit einer größeren Gruppe und entsprechender Schutzausrüstung in die Fluten bei Ilvesheim stürzte und den „reisenden“ Neckar stehenden Fußes überqueren wollte. Schnell wurde klar, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde und so probierte man verschiedenste Techniken aus den Fluss zu überqueren.

Da dies natürlich nicht alles war, was man den „Neuen“ beibringen muss, trifft man sich noch ein weiteres Wochenende, um dann mit spektakulären Abseilmanövern von einer hohen Brücke über den Neckar den neuen Strömungsrettern auch den entsprechenden Respekt aber auch den dazu gehörigen Spaß zu vermitteln.

Es war ein mega anstrengendes Wochenende aber alle waren froh, dass sie als Weinheimer Gruppe in einer so großen Anzahl bei einem super Spaß machenden Lehrgang dabei sein durften, obwohl dieser Kurs erst sehr kurzfristig ins Ausbildungsprogramm aufgenommen wurde.

Von: Kai Stauffert

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