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27.06.2018 Mittwoch  DLRG Weinheim am landesweiten Wasserortungsworkshop beteiligt

2 aus Weinheim kurz vor der Suche

(KS) Bereits im letzten Jahr fasste man in den beiden DLRG Landesverbänden Baden und Württemberg den Entschluss einen ersten Workshop im Bereich Wasserortung durchzuführen. Dieser sollte dazu führen, dass man das vorhandene Wissen in den verschiedenen DLRG Gruppen zusammen trägt, bündelt und alle Rettungshundegruppen auf den gleichen Wissensstand bringt.

Auch das Fachwissen aus fast einem Jahrzehnt von Rettungshundeausbilder Kai Stauffert war gefragt. Er packte also sein Ausbildungsmaterial, seinen Hund und seine Erfahrung und Geduld zusammen und fuhr zur Landeszentrale nach Karlsruhe. Dort traf er auf verschiedene andere Teilnehmer, die er zum Teil schon seit längerer Zeit betreut; es gab aber auch neue Hunde und neue Leute kennen zu lernen.

Nach einem mehrstündigen Theorieblock ging es dann endlich bei schönstem Wetter an einen nahe gelegenen Kies-See, in dem immer noch gefördert wird.

An mehreren Stationen wurden die Hundeführer auf den neuesten Kenntnisstand gebracht. Hierzu wurde zusätzlich noch ein Ausbilder aus dem Saarland hinzugezogen, ein Spezialist in Sachen Geruch. Ausbilder Kai Stauffert kümmerte sich um die Suche mit dem Boot auf dem Wasser, was sich bei dem vorherrschenden Wetter als eine schweißtreibende Angelegenheit herausstellte. Hund nach Hund kam an die Reihe und suchte mit Hilfe eines Schlauchbootes einen versenkten Geruchsträger im milchigen Wasser. Alle wurden natürlich genauestens beobachtet und jeder Hundeführer bekam Tips und Tricks vom Trainer mit für den weiteren Ausbildungsweg. Ebenfalls wurden sämtliche Hunde mittels Video zur späteren Analyse gefilmt, denn manchmal zeigen die Tiere nur in kleinsten Nuancen und Körperbewegungen an, wenn sie etwas gefunden haben. In solchen Fällen kann nichts mehr übersehen werden und man kann die Arbeit seines Hundes ganz in Ruhe nochmals Revue passieren lassen.

Auch ein mögliches Aufbautraining für Junghunde durfte nicht fehlen, damit auch diese Erfahrungen an Junghundeführer weitergegeben werden konnten.

Am Ende eines sehr langen Tages trennte man sich mit dem guten Gefühl im Bauch, dass nicht nur die kollegialen Gespräche etwas für Hund und Mensch gebracht haben und man ein solches Event sicherlich noch häufiger durchführen wird.

Von: Kai Stauffert

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