News-Archiv

19.12.2017 Hauptversammlung der DLRG Weinheim zum Jahresende

(KS) Schon seit Jahren wird die Jahreshauptversammlung der DLRG Weinheim aus organisatorischen Gründen im letzten Quartal eines jeden Jahres durchgeführt. So auch dieses Jahr und das einzig deshalb, da der Jahresabschluss durch einen professionellen Steuerberater gefertigt wird, wie der 1. Vorsitzende Kai Stauffert bereits zu Beginn der Versammlung ausführte. Der Vorstand war komplett angetreten und im Beisein des DLRG Bezirksleiters Volker Wesselin wurde das Programm ohne Unwägbarkeiten rasch durchgearbeitet.

Zunächst lies Stauffert anhand einzelner Stichpunkte das vergangene Jahr nochmals Revue passieren; auch die jeweiligen Ressorts trugen ihre Rechenschaftsberichte des vergangenen Jahres vor, bevor man den kompletten Vorstand für seine Arbeit entlastete. Im Anschluss konnte Stauffert stolz im Verlauf mehrere Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften verleihen. Hierbei wurde nicht nur für 10 Jahre sondern auch für 40, 50 und sogar einmalig für 60jährige Mitgliedschaft bei der DLRG Weinheim geehrt. 

Nachdem mehrere Anträge fristgerecht beim 1. Vorsitzenden eingegangen sind, wurde es notwendig, zwei weitere Ämter im Vorstand der Weinheimer Hilfsorganisation, die bis dato nicht besetzt waren, nachzuwählen. Dies war laut Antrag notwendig, um den gestiegenen Anforderungen an die Weinheimer Wasserretter auch in Zukunft gerecht zu werden. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden endete die Jahreshauptversammlung 2017 der DLRG Weinheim, nachdem zuvor wünschte Stauffert der Versammlung gesegnete Weihnachtsfeiertage und einen guten Jahresstart im neuen Jahr.

12.12.2017 4 neue Jugendleiter für die DLRG Weinheim

(KS/MM) Es war schlechtes Wetter vorausgesagt für das Wochenende und doch traten genau an diesem Wochenende vier Jugendliche der DLRG Weinheim den Weg nach Karlsruhe an. Dort nahmen sie am zweiten Wochenende der Jugendleiterausbildung der DLRG teil. Es waren Marc, Fabian, Johanna und Marcel, die sich in Zukunft um die Geschicke der Jugendgruppe der DLRG Weinheim kümmern werden. 

Der Kurs nannte sich „Jugendleiter Plus“ und dauerte von Freitag spät in der Nacht bis Sonntag Nachmittag. Während sie Freitagabends zunächst einige Kennlernspiele durchgeführten, kümmerte man sich in der Folge um Themen wie Zeitmanagement, Prävention sexualisierter Gewalt, Nutzung von IT zur Veranstaltungsplanung sowie die Probleme des Datenschutzes. Selbst das Thema Zuschüsse, also wie wir als Ortsgruppe mit Hilfe des DLRG Landesverbandes Baden unsere Veranstaltungen besser finanzieren können, wurden besprochen. Zudem haben wir auch einige weitere interessante Spiele für Kinder- und Jugendgruppen, sowohl im Wasser als auch an Land, kennengelernt. Ein wenig Gruppenpädagogik gehörte, wie bereits auf dem Lehrgang „Jugendleiter Basic“, selbstverständlich ebenfalls dazu.

Somit hat die DLRG Weinheim nun vier weitere ausgebildete Jugendleiter, die zukünftig ausgestattet mit der JULEICA-Card (Jugendleiter Ausweis), sogar noch besser als bisher mit den Kindern arbeiten werden.

28.11.2017 Ausbildungszentrum der DLRG Weinheim wieder aktiv

(KS/MM) Bereits seit Beginn des Jahres investiert das Ausbildungszentrum der DLRG Weinheim vermehrt in die Ausbildung der Jugend und damit in die Zukunft der Weinheimer Wasserretter. So wurde gemäß des erstellten Ausbildungsplans im Frühjahr nun wieder eine Gruppe junger Ausbilder auf einen Fortbildungslehrgang für Betreuer in Schwimmkursen nach Karlsruhe geschickt. Es war der erste Lehrgang seiner Art und sehr unterhaltsam, informativ und gleichzeitig auch lehrreich. 

Neben speziell für die Wasserarbeit vorgestellten Spielen, erfuhr man sehr viel über den jeweiligen Spielhintergrund, die Vorbereitungsarbeit, die Spielebegleitung bzw. die Anleitung der Mitspieler sowie einen entsprechenden Abschluss zu den Spielen. Doch dies war noch nicht alles. Für die Spieleführer kommt nun noch die Auswertung der Spielergebnisse hinzu. Sollte ein Spiel aus dem immer größer werdenden Ideenpool einmal nicht zum Spielhintergrund passen, so wird es einfach etwas modifiziert und schon kann es „leicht verändert“ losgehen.

Total motiviert nach diesem Lehrgang können sich die Kinder und Jugendlichen aus der DLRG Weinheim auf einiges Neues gefasst machen, möge ihnen der Spaß dabei nie vergehen, denn der Games’R’Us Kurs hat sich gelohnt und wird bestimmt immer wieder seine Anwendung finden.

21.11.2017 DLRG Hund Maxi besteht Wiederholungsprüfung mit Bravour

(KS) Eine Rettungshundeprüfung im Bereich Wasserortung kommt im Landesverband Baden nicht alle Tage vor. Aber auch bei den Rettungshunden muss aus Gründen der Qualitätssicherung regelmäßig eine Prüfung vor einem ausgewählten Gremium des Landesverbandes abgelegt werden. So kam es jetzt dazu, dass sich Rettungshundeteam Maxi/Kai Stauffert der DLRG Weinheim dieser Aufgabe am Baggersee Weingarten bei Bruchsal stellten und hier eine erfolgreiche Wasserortung durchführen mussten, um eine weitere Einsatzfähigkeit für zwei Jahre unter Beweis zu stellen.
3 Rettungshundeteams der Wasserrettung Nordbaden nahmen teil, zwei davon schafften die hoch gesteckten Anforderungen der Prüfer Elke Grießmayer und Nicole Gläser aus Radolfzell. Die Prüfung bestand aus zwei Teilen, der Gehorsamsprüfung und der eigentlichen Wasserortungsprüfung, bei der ein Geruchskörper unter Wasser in über 10m Tiefe auf einer Fläche von fast 50.000m² gefunden werden musste.
Während zu einer bestandenen Prüfung ein durch den Hundeführer mit seinem GPS Gerät gesetzter Marker nicht weiter als 50 m vom eigentlichen Punkt entfernt sein darf, hat das Hundeteam Maxi /Stauffert sein Können unter Beweis gestellt und ihren ausgewählten Punkt in einer Entfernung von nur 8,26 m zum Geruchsgegenstand markiert, eine absolute Bestleistung!
„Die Bedingungen waren sehr bescheiden an diesem Wochenende, denn wir hatten es bei der Prüfung mit ständig wechselnden Windverhältnissen, Regen, Sonnenschein und Temperaturschwankungen zu tun. Leider laufen viele Einsätze der DLRG genauso ab, deshalb kann man diese Situation also als absolut einsatzrelevant bezeichnen. Die Prüfung hat uns alles abverlangt, aber wir haben wieder einmal gezeigt, dass dies alles kein Zufall ist, sondern mit entsprechendem Übungsaufwand und entsprechendes Fachwissen durchaus solche Einsatzanforderungen meistern kann “, so Stauffert, ein erfahrener Rettungshundler, der auch schon auf Anforderung der Polizei tätig wurde.
Somit gibt es wieder drei einsatzbereite Wasserortungsteams im Rhein-Neckar Raum, die jederzeit über die Rettungsleitstelle Rhein Neckar in Ladenburg alarmiert werden können.

14.11.2017 DLRG Weinheim entsendet Übungsbeobachter

(KS) Bereits vor mehreren Wochen kam die Anfrage der Übungsleitung, ob die Ortsgruppe der DLRG Weinheim nicht einen Übungsbeobachter aufgrund ihrer weitgehenden Einsatzerfahrung zu einer Übung entsenden kann. Zunächst war nur der Termin bekannt. Nachdem der in Frage kommende Helfer gefunden war, wurde er an die anfragende Stelle weiter gemeldet 

Dann wurden Einzelheiten bekannt gegeben. Ein Fahrgastschiff gerät auf dem Neckar in Brand, verletzte Passagiere müssen über das Wasser mit Booten an Land gebracht werden, gesichtet und anschließend in das Universitätsklinikum Heidelberg bei dort weiterlaufendem Betrieb transportiert werden. Um die Übungslage noch zu erweitern, wurde gleichzeitig noch eine Klinikums interne Evakuierungsübung der Kopfklinik durchgeführt, bei laufendem Betrieb.

Bei dieser Übung kam es auf das Zusammenspiel verschiedenster Hilfsorganisationen, der Arbeit vor Ort und die Wetterlage an, denn es war mittlerweile dunkel, nass und kalt. Eigentlich Normalbedingungen für die eingesetzten DLRG Helfer incl. des Übungsbeobachters Simon Stauffert, der mit Spezialthermoanzug und Kamera bewaffnet, das ganze Szenario aus der ersten Reihe begutachtete. Hierbei kam ihm seine langjährige Berufstätigkeit als Rettungsassistent sehr zu gute. Eifrig schrieb er mit, was ihm auffiel und gab im Anschluss der Übungsleitung seinen Bericht ab.

Fast 100 Verletztendarsteller und Mimen mit den unterschiedlichsten Verletzungen sowie annähernd 500 Helfer wurden benötigt, um diese besondere Schadenslage zu einem guten Ende zu bringen. Kurz vor Mitternacht meldete sich Übungsbeobachter Stauffert wieder wohlbehalten in der DLRG Rettungswache Oskar Meyer am Waidsee Weinheim von seinem besonderen Einsatz zurück.

08.11.2017 DLRG Weinheim und der dritte Bundesfreiwillige (BFD‘ler)

(KS) Nun hat der dritte Bundesfreiwillige bei der DLRG Weinheim seit September 2017 seinen Dienst angetreten. Er wurde er jetzt auch offiziell durch den zweiten Vorsitzenden der Ortsgruppe Weinheim, Uwe Leetz begrüßt, denn er war bereits jetzt vielfach unterwegs. Seit seinem Start bei den Weinheimer Wasserettern ist er pausenlos im „Einsatz“; er wird in den verschiedensten Bereichen gebraucht und auch eingesetzt. Ob in der Verwaltung, bei der Schwimmausbildung, im Einsatzwesen oder der Jugendarbeit, das alles wäre ohne eine vorherige Schulung in den entsprechenden Bereichen gar nicht möglich, weshalb Nils Cremer bereits mehrere Ausbildungskurse im Schnellverfahren durchlaufen hat. 

Er war in Bad Nenndorf, in Camen, in Weinheim oder  in Karlsruhe, Bufdie Nils ist schon gut rumgekommen in seiner kurzen Dienstzeit, denn nur mit einer guten Ausbildung ist er auch entsprechend einsetzbar. Und sie haben noch viel vor mit ihrem Bufdie Nils bei den Weinheimer Wasserrettern bis im nächsten Jahr Ende August seine Dienstzeit endet. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz, was Nils bereits bei mehreren Events bewiesen hat. Sogar an die Küste wird er noch geschickt, um auch dort einen Teil seiner Einsatzzeit zu verbringen, hoffentlich bei gutem Wetter.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland entwickelt worden. Er wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Seitdem gab es auch bei der DLRG die Möglichkeit sich als eine solche Einsatzstelle registrieren zu lassen. Im Jahr 2014 wurde deshalb durch den Vorstand der DLRG Weinheim die notwendigen Vorbereitungen dazu getroffen, um als eine solche Einsatzstelle beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) registriert zu werden und seit 2016 hat die DLRG Weinheim sogar die Voraussetzungen für eine zweite Stelle geschaffen.

Der Vorstand der Gruppe Weinheim wünscht Nils ein erfolgreiches Jahr, angefüllt mit vielen persönlichen positiven Erfahrungen, die ihm auf seinem weiteren Lebensweg sicherlich von Nutzen sein werden. Wenn Sie auch Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung unter: info@weinheim.dlrg.de.

01.11.2017 DLRG Jugend Weinheim schnitzt Kürbisse für Halloween

(KS) Es war eine illustre Schar, die sich in der DLRG Rettungswache Oskar Meyer traf, um umfangreiche Vorbereitungen für die Halloween-Nacht zu treffen. Es wurden Kürbisse geschnitzt, eine Nachtwanderung mit Aufgaben-Parcour bewältigt und viele andere schön schaurige Spiele gespielt. 

Selbst Gruselgeschichten durften in diesem Zusammenhang nicht fehlen. Schminken und Kostüme war ein absolutes Muss für die mehr als 20 Kids, die sich bereits am Nachmittag trafen. Bis in die späten Abendstunden wurde gefeiert, gelacht und sehr spezielle Geschichten erzählt.

Nebel und Dunkelheit rundeten das bunte Treiben bei der DLRG Jugend ab, das seinen Höhepunkt in einer spätabendlichen Schatzsuche fand. Zum Abschluß konnten die Teilnehmer ihre selbstgeschnitzten Kürbisse mit nach Hause nehmen und haben dadurch in den nächsten Tagen noch eine schöne Erinnerung an einen sehr speziellen schaurigen Abend am Waidsee, der auch im nächsten Jahr wieder eine Neuauflage erleben wird.

25.10.2017 DLRG Rettungshund aus Weinheim überzeugt mit toller Leistung

(KS) Bereits seit sechs Jahren ist Schäferhund Maxi und ihr Hundeführer Kai Stauffert ein eingespieltes Team und gehen zusammen durch Dick und Dünn. Seit dieser Zeit haben die beiden eine sehr spezielle Suchtechnik entwickelt, die immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt wird. 

So war es auch diesmal wieder, als es hieß „Person vermisst im See, Taucher haben bereits teile abgesucht, aber nichts gefunden“. „Ein Klassiker“, so Stauffert und macht seinen Hund und sein GPS Gerät zum Einsatz fertig. Am Rande des Sees stehen viele Einsatzkräfte, die von Leimen und Alpirsbach gekommen sind, um sich von der Suchleistung und der Qualität ein Bild machen zu können. Nach nicht ganz einer halben Stunde kam der erlösende Befehl von Stauffert an den Bootsführer“ Suche beendet, ab nach Hause!“

Dies ist natürlich nur der erste Teil einer Suchübung, die am Hemsbacher Wiesensee durchgeführt wurde, denn nun folgte die genaue Auswertung am Computer, um im Anschluß an die Auswertung einen genauen Suchpunkt an die schon wartenden Einsatztaucher weitergeben zu können.

„Diese Übungen müssen regelmäßig mit den Hunden durchgeführt werden, um eine gleichbleibende Suchleistung bei Tier und Mensch zu gewährleisten“, so Stauffert, „aber eigentlich trainieren wir zwei bis dreimal die Woche“, so Stauffert weiter.

Bei dieser Suche durch die gute Unterstützung der DLRG Gruppe Hemsbach mit Mann und Material die Suche nicht allzu aufwändig, zumal sie am Tag bei guter Helligkeit durchgeführt wurde und auch das Ergebnis war zufriedenstellend, Hund Maxi mit dem Hundeführer Kai Stauffert hatten einen Punkt in 12,7m zum extra versenkten Übungsgeruch an die Taucher weitergegeben. Glückwunsch.

18.10.2017 Weinheims DLRG Jugend läßt sieben neue Jugendleiter ausbilden

(KS) Schon im Frühjahr hat sich der Erwachsenenvorstand Gedanken gemacht, wie denn die Zukunft der Jugend in der Weinheimer DLRG aussehen könnte. Die Gruppenstunden in den jeweiligen Altersgruppen von 6 -18 Jahren laufen, aber was ist mit der Jugendleitung und den verschiedenen Ämtern? Hier musste dringend für die Zukunft vorgebaut werden und so fand bereits im Sommer ein erster Lehrgang für die Planung des nächstjährigen Sommerzeltlagers am Waidsee statt. 

Nun folgte der erste Teil der Jugendgruppenleiterausbildung bei der DLRG Landeszentrale in Karlsruhe, an dem die Gruppe Weinheim mit sieben Teilnehmern die größte Teilgruppe stellte. Es war ein prall gefülltes Programm, das es an diesem Wochenende abzuarbeiten galt, denn am Ende der Jugendleiterausbildung winkt neben dem gesammelten Wissen, welches man auch außerhalb der Jugendarbeit anwenden kann, die sogenannte JuLeica-Card. Hierbei handelt es sich um einen Ausweis, der manchen Institutionen für besondere Vergünstigungen oder Preisnachlässe sorgt.

Kennenlernspiele, Gruppenarbeiten sowie mehrere tiefgreifende Inhalte, wie Recht oder Zusammenarbeit unter Jugendlichen wurden genauso vermittelt, wie Projektorganisation oder Vorstellung von Jugendarbeit bei Elternabenden. Eine feedback Beurteilung mit Hilfe eine QR-Codes, also eine sehr moderne Darstellung mittels neuer Medien wurde ebenfalls durchgeführt, und so fuhr man am Sonntagabend nach anstrengenden drei Tagen wieder nach Hause.

11.10.2017 2. Vorsitzender der DLRG Weinheim hat sich getraut

(KS) Solche Meldungen kann man nicht oft in der heutigen Zeit in der Presse lesen. Doch die DLRG Weinheim, die für ein reges vereinsleben in Weinheim und Umgebung bekannt ist, freut sich mit einer solchen Meldung an die Öffentlichkeit gehen zu können: Der 2. Vorsitzende Daniel Gritz hat sich getraut.

Nach mehreren Jahren der Prüfung haben sich zwei Menschen dazu entschlossen, den weiteren Lebensweg zusammen weiter zu gehen. Dieser Entschluss wurde durch die standesamtliche Hochzeit von Daniel und Silke Gritz geb. Rettich im Viernheimer Heimatmuseum „veröffentlicht“. Auch die Weinheimer Wasserretter waren mit einer starken Abordnung aus den Bereichen Jugend, Einsatz und Vorstand vertreten und feierten mit den beiden diesen besonderen Tag. Selbst der Wettergott fand dieses Ereignis so toll, dass sogar ein paar Sonnenstrahlen die Feier umrahmten.

Daniel Gritz gehört schon seit mehreren Jahren dem Vorstand der DLRG Weinheim an und so wünscht dieser den frisch gebackenen Eheleuten eine schöne Zukunft mit allem was dazugehört.

04.10.2017 Hundestaffel der DLRG Weinheim nimmt Abschied von Turid Rugaas

(KS) In der Welt der Menschen mit Hunden hat der Name Turid Rugaas einen besonderen Klang. Seit über 40 Jahren widmet sich diese ältere Dame mit ihren langen weißen Haaren dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier, besonders den Hunden.

Immer wieder hält sie Vorträge in der ganzen Welt und gibt ihr Fachwissen an interessierte Hundetrainer weiter. Gerade das richtige für uns dachte sich der 1. Vorsitzende der DLRG Weinheim bereits im Frühjahr dieses Jahres und buchte drei Plätze für Mitglieder der Weinheimer Rettungshundestaffel. Thema war Verstehen und Kommunikation der Hunde.

Es waren zwei anstrengende Tage, in die Frau Rugaas noch einmal alles hinein gepackt hat, was sie im Laufe Ihres Lebens mit Hunden aller Rassen erlebt hat. Ihre Bahnbrechenden „calming signals, die als Beschwichtigungssignals der Hunde die Welt des Hundetrainings veränderten“ durften genauso wenig fehlen, wie die von ihr erarbeitete Eskalationsleiter bei Hundebegegnungen, die nicht so harmonisch verlaufen, wie sich das die Hundehalter wünschen. Es waren aber nicht nur schöne Geschichten, sondern dieses Seminar war auch angefüllt mit wissenschaftlich unterlegten Daten und Fakten. Mahnende Worte konnte man ebenfalls hören. Tips und Tricks für Hundetrainer gehörten ebenso wie Verhaltensregeln bei bestimmten Situationen zum erwähnten Repertoire der Erzählerin. Die abschließende Fragerunde wurde mit einem eindringlichen Appell von Turid Rugaas an die Zuhörerschaft beendet und dann war es mucksmäuschenstill im Raum, bevor ein lange anhaltender Applaus den Respekt und die Ergriffenheit vor so viel Fachwissen dieser Dame bekundete.

Leider war es das letzte Mal, dass sich eine solche Gelegenheit in Deutschland bieten wird, denn auch diese Hundeflüsterin setzt sich nun im Alter von 80 Jahren zur Ruhe und wird keine weiteren Vorträge mehr außerhalb Norwegens halten. Die Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim war jedoch froh ein Teil der Zuhörerschaft gewesen zu sein und nimmt dieses Vermächtnis mit nach Hause, um es in Ihren zukünftigen Trainings umzusetzen.

27.09.2017 Tank des DLRG Spendomobils gut gefüllt nach der 17. fer umme- Aktion

(KS) Zu Beginn durchwachsenes Wetter, dann strahlender Sonnenschein, bescherte der 17. Fer umme Aktion der DLRG Weinheim einen großen und langanhaltenden Besucherzustrom. Lange gab es eine große Kuchenauswahl, aber um 1600 Uhr waren die Vorräte erschöpft, dabei waren es mehr als 40 Kuchen und Torten, die zur Auswahl standen.

Mit Stolz verkündete der 2. Vorsitzende der DLRG Weinheim Uwe Leetz das Spendenergebnis im Anschluss an die Helfer der Aktion, die diesmal tatkräftig von der Rettungshundestaffel unterstützt wurde. „Wieder sind die Weinheimer Wasserretter ihrem Ziel den aufgenommenen Kredit für das beschaffte Einsatzfahrzeug zurück zu zahlen, ein Stück näher gekommen, denn alle Spenden werden ausnahmslos Tilgung verwendet. Und auch diesmal war es eine hohe dreistellige Summe, die man nun auf das bekannte Spendenkonto einzahlen wird“, so Leetz.

Mit diesen Worten wurde die Wintersaison bei der DLRG Weinheim in der Rettungswache eingeläutet, die nun wieder vermehrt für Ausbildung, Schulung und Einsätze genutzt wird.

Die Weinheimer DLRG bedankt sich hiermit bei allen Spendern und Teilnehmern und freut sich bereits auf regen Besuch durch die Weinheimer Bevölkerung, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt: 

Die DLRG Weinheim lädt ein zur fer Umme Aktion an der DLRG Rettungswache Oskar Meyer!

13.09.2017 DLRG Weinheim hat die erste EinsatztaucherIN

(KS) In Weinheim gab es den ersten Einsatztaucher, der im DLRG Landesverband registriert wurde. Dies ist schon deutlich mehr als 50 Jahre her. Es hat also mehr als ein halbes Jahrhundert gedauert, bis auch in diesem Bereich des Einsatzwesens die Gleichberechtigung Einzug gehalten hat. Doch nun ist es soweit. Die DLRG Weinheim verfügt ab jetzt über eine Einsatztaucherin, ein Eigengewächs der Ortsgruppe, die seit vielen Jahren die Arbeit der Weinheimer Wasserretter aktiv unterstützt.

Lena Gölz, derzeitig Auszubildende in einer Krankenpflegeschule, hat sich mit großem Aufwand mehrjährig auf die Abschlussprüfung als Einsatztaucherin der DLRG Stufe II vorbereitet und diese nun erfolgreich beendet. Es waren viele Teilprüfungen zu bestehen, denn die Einsatztaucherei der DLRG ist sehr vielfältig und genau festgelegt wie bei der Feuerwehr oder den anderen Hilfeleistungsunternehmen.

Ob Tauchen mit oder ohne Gerät, Theorie oder Knotenkunde, Erstversorgung von verunfallten Tauchern, die Aufgabengebiete, die die neue Einsatztaucherin alle aus dem „FF“ bewältigen musste, waren sehr vielfältig. Die Abschlussprüfung, die der Landesverband Baden in dieser übergeordneten Prüfung in Zienken (Freiburg/Breisgau) durchführte, dauerte 2,5 Tage und forderte den Prüflingen aufgrund des wechselhaften Wetters alles ab. 

Nachdem die Last der Prüfungsvorbereitung und die Nervosität von Lena Gölz mit diesem Erfolg nun endlich ein Ende hat, steht sie ab jetzt der Einsatzmannschaft der DLRG Weinheim als Taucher zur Verfügung und wird genau wie alle anderen per Melder durch die Leitstelle Rhein-Neckar zu den entsprechenden Einsätzen alarmiert. Somit verfügt die Tauchmannschaft aus Weinheim über sechs geprüfte Einsatztaucher, eine der größten Tauchgruppen der DLRG im gesamten Rhein-Neckar Kreis.

06.09.2017 Saisonabschluss am Waidsee mit bekannter fer umme – Aktion der DLRG

(KS) Wenn die DLRG Weinheim ihre letzte fer-umme Aktion für das Jahr  2017 ankündigt, kann der Saisonabschluss des Badejahres 2017 am Strandbad Weinheim nicht weit sein. Genauso ist es auch, denn das Strandbad schließt am 10.09.2017 abends.

Dies nimmt die DLRG Weinheim zum Anlass, an diesem Tag wieder zur beliebten fer umme-Aktion aufzurufen. Die Gäste erwartet ein reichhaltig gedecktes Kuchenbuffet, wie gewohnt. Und wie bei den vorangegangenen Aktionen ist der Kuchen nicht nur zum Mitnehmen oder direkten Verzehr vor Ort gedacht, sondern auch ganz fer umme, denn der Name ist Programm. Nun schon zum 17.ten Mal.

Das Spendomobil wird ebenfalls wieder dabei sein, denn ganz ohne geht es auch diesmal nicht.

Also schon jetzt den Termin vormerken: 

Fer umme Aktion am 10.09.2017 ab 11:00 Uhr auf dem Gelände des Waidsees an der Rettungswache "Oskar Meyer" statt.

Wir, das Team der DLRG Weinheim freuen uns auf Ihr Kommen! 

23.08.2017 Die DLRG Weinheim Jugend führt Sommerfreizeit am Waidsee durch

(KS) Bereits zum sechsten Mal bot die Jugend der DLRG Weinheim eine Sommerfreizeit in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Weinheim in den großen Ferien an. Dieses Angebot richtete sich, wie in den Jahren zuvor, an die „Daheimgebliebenen Ferienkinder aus Weinheim und Umgebung“. Interessanterweise konnten die Teilnehmer auf dem Gelände des Strandbades am Waidsee verbleiben, während sonst alle Badegäste nach Torschluss das Gelände verlassen mussten. Möglich wurde das durch eine Sondergenehmigung durch die Stadt Weinheim.

Los ging es mit dem Aufbau der Zelte, um alle Kinder und Jugendliche bei Wind und Wetter trocken unterbringen zu können. Dies war auch absolut notwendig, denn es war vom Wetter her eine sehr durchwachsene Woche mit Sturm und Sonnenschein, alles was zu so einem Zeltlager dazu gehört. Als es aber für die Teilnehmer zu stürmig wurde, zog man sich schnell in die wetterfesten Räumlichkeiten der DLRG zurück, so dass nichts passieren konnte.

Aber es gab nicht nur schlechtes Wetter, sondern man genoss auch die Badefreuden in Hülle und Fülle. Ob mit dem Tretboot, einem gespendeten Floß von der Gaudifloßfahrt mit dem Schlauchboot oder sogar mit dem Einsatzboot der DLRG, so oft es ging, konnte man die Teilnehmer des diesjährigen Sommercamps im, am oder auf dem Wasser beobachten. Geschichten, Bastelarbeiten, selbstgebaute Murmelbahn aus Sand, Geländespiel, Stockbrot, Nachtwanderung und auch das abendliche am Lagerfeuer sitzen, durften natürlich nicht fehlen. Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer ein Tagebuch, damit man sich auch noch lange Zeit danach an das Erlebte immer wieder erinnern kann.

Eine Woche machte aus Unbekannten Freunde, die sich vielleicht bald wieder sehen, um über die schöne Zeit bei Sommercamp der DLRG Weinheim Jugend 2017 am Waidsee zu reden. Und dann heißt es vielleicht im nächsten Jahr“ Auf ein Wiedersehen im Sommercamp 2018 der DLRG Weinheim Jugend für die Daheimgebliebenen“. Ideen für die Freizeit im nächsten Jahr wurden jetzt schon notiert und warten bereits darauf, umgesetzt zu werden.

16.08.2017 Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim führt einen Eignungstest durch

(KS) Eignungstest, was für ein komisches Wort. Eigentlich wird ein solcher bereits sehr schnell nach dem Beginn der Ausbildung zum Rettungshundeteam von der Rettungshundestaffelleitung durchgeführt. Auch hierzu gibt es Regeln, die innerhalb der DLRG und ihrem Regelwerk, das es mittlerweile auch schon fast seit 10 Jahren gibt, genau vorgibt, was hierbei „abgetestet“ wird. Aufgrund zeitlicher Verschiebung fand man aber erst jetzt die Zeit dazu, diesen umfangreichen Test durchzuführen, denn die Teilnehmer werden schon seit längerem durch die Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim ausgebildet.

Nun ja, bei den Weinheimer Wasserrettern wurden zwei Hundeteams auf Eignung geprüft, wollen diese zwei Teams doch in absehbarer Zeit doch auch eine Abschlussprüfung bestehen, um als einsatzfähiges Team durch die Leitstelle Rhein-Neckar in die Einsätze geschickt werden zu können. Hierzu sieht man sich mehrere Eigenschaften des zukünftigen Rettungshundes an. Suchwille, Motivation, Verhalten in einer Gruppe, Grundgehorsam, Geschicklichkeit des Hundes, Verhalten des Hundes bei einer Bootsfahrt etc., waren Bestandteil dieses Eignungstests, nur um einige zu nennen, die sich Staffelleitung Jürgen Kronauer und K. Stauffert als Ausbilder für Rettungshunde einen ganzen Tag lang bei den Hundeteams genauer angeschaut hat. Zum Abschluss des Tages konnte man beiden Hundeteams dazu gratulieren, dass einer zukünftigen Rettungshundeteamkarriere wohl nichts mehr entgegen steht. Stolz nahmen beide die obligatorischen Bestätigungen dieses Eignungstests entgegen, sind sie doch eine Eingangsvoraussetzung für die später durchzuführende Abschlussprüfung als Rettungshundeteam.

Wenn Sie auch Interesse haben an einer kleinen aber besonderen Gruppe innerhalb der DLRG Weinheim mitzumachen, so melden sie sich am besten unter der mail-Adresse: rettungshunde@weinheim.dlrg.de oder rufen Sie auf der Geschäftsstelle der DLRG Weinheim an unter 06201 – 14154.

26.07.2017 Fer umme Aktionen und die DLRG Weinheim

(KS) Bereits seit sieben Jahren führt die DLRG Weinheim die sogenannten fer umme-Aktionen am Waidsee durch. Unzählige Kuchen, Torten und Tassen Kaffee wurden durch die jeweiligen Betreuungsteams dieser speziellen Aktionen ganz für umsonst an Interessierte und Gäste abgegeben. Auf Wunsch wurden die süßen Backereignisse sogar eingepackt und konnten für den heimischen Verzehr mitgenommen werden. 

Eine tolle Idee, die mittlerweile sogar bei mehreren Weinheimer Vereinen ihre Nachahmer gefunden hat. Auch diesmal konnten wieder durch ein spezielles Team, geführt durch Karin Kronauer, über viele Stunden der Bedarf an Kaffee und Kuchen ganz „fer umme“ durch die Weinheimer Wasserretter gestillt werden.

Mit von der Partie war seit Anfang an dieser Aktionen im Jahr 2010 das sogenannte Spendomobil, ein spezielles Fahrzeug, entworfen und gebaut durch ein Vereinsmitglied, dessen Tank, nicht nur ein Ausdruck für den riesigen Dieselhunger eines solchen Einsatzfahrzeugs darstellt, sondern dafür sorgt, dass die Refinanzierung des neuangeschafften Einsatzfahrzeugs der Weinheimer Wasserretter keine Probleme darstellt. Denn seit vielen Jahren füllt sich der Tank dieses „Spendomobils“ bei jeder Aktion dieser Art aufs Neue und die Weinheimer DLRG freut sich, dass jeder hier gespendete Cent auf dem speziell eingerichteten Spendenkonto landet.

„Wenn das so weitergeht, dann klappt es tatsächlich noch, das Fahrzeug komplett nur aus Spendengeldern zu finanzieren, allen Unkenrufen zum Trotz“, so der 1. Vorsitzende Kai Stauffert. „Toll, wie das auch diesmal wieder gelaufen ist und vielen Dank für Ihre Unterstützung“ so Stauffert weiter und freute sich mit dem Restvorstand über den auch diesmal gespendeten dreistelligen Betrag.

19.07.2017 DLRG Weinheim geht fremd

(KS) Es herrschte Schmuddelwetter im Freibad als eine kleine Gruppe von Weinheimer DLRG Schwimmern den Abschluss eines ganz besonderen Ausbildungskurses durchführten. An einem für Weinheimer schon ungewöhnlichen Ort, denn man traf sich im Viernheimer Freibad. Unter nicht ganz optimalen Wetterbedingungen legten 5 Teilnehmer von der Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim die Prüfung des Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Silber ab.

Im Vorfeld wurden sie viele Wochen durch verschiedene Ausbilder „gequält“, um die erforderlichen Zeiten und Vorgaben für das Abzeichen zu erfüllen. Denn auch im höheren Alter gilt: Wo Rettung drauf steht, sollte auch Rettung drin sein. Ob das Abschleppen, das Tauchen, die Befreiungsgriffe oder auch das Springen vom Drei Meter Sprungbrett war, es dauerte schon viel Mühe und Ausdauer, bis letztlich das kritische Auge von Prüfer Kai Stauffert zufrieden war.

Aber das harte Training hat sich gelohnt, die Teilnehmer der Rettungshundestaffel haben alle ihr Prüfungsziel erreicht. „Sie können nun stolz sein, auf das was sie geleistet haben, obwohl sie zu Beginn der Ausbildung vor einem für sie unüberwindbaren Hindernis standen; denn die „Rettungshundler“ haben natürlich zunächst einmal etwas mit Hunden zu tun, aber sie sind auch Mitglieder des Rettungsdienstes und da muss man auch noch andere Bedingungen erfüllen“, so Stauffert, der unbarmherzige Prüfer dieser Truppe.

12.07.2017 DLRG Weinheim sucht kurzfristig Bundesfreiwilligen (BFD‘ler)

(KS) Die DLRG Weinheim hat auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit eine Stelle für einen Bundesfreiwilligen, auch kurz BFD’ler oder auch Bufdie genannt, im Auftrag des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zu besetzen. Ursprünglich war diese Stelle bereits seit Beginn diesen Jahres besetzt, jedoch hat der Inhaber sehr kurzfristig eine Ausbildungsstelle bekommen, sodass die BFD-Stelle hiermit neu ausgeschrieben wird. 

Aus diesem Grund sucht die DLRG Weinheim ab dem September 2017 für ein Jahr Unterstützung durch eine junge Frau oder einen jungen Mann. Die Tätigkeit wird bei den Weinheimer Wasserrettern sehr abwechslungsreich gestaltet, da der neue BFD’ler in den Bereichen Jugend, Ausbildung, Wasserrettungsdienst, Verwaltung und Materialwesen eingesetzt werden kann. Eine sorgfältige Einarbeitung bzw. Ausbildung ist für jeden dieser Arbeitsbereiche zwingend, denn jeder im Team muss sich auf den anderen verlassen können.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland entwickelt worden. Er wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Seitdem gab es auch bei der DLRG die Möglichkeit sich als eine solche Einsatzstelle registrieren zu lassen. Im Jahr 2014 wurde deshalb durch den Vorstand der DLRG Weinheim die notwendigen Vorbereitungen dazu getroffen, um als eine solche Einsatzstelle beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) registriert zu werden.´

Wenn Sie Interesse an einer solchen Stelle haben, so melden Sie sich am besten gleich unter der mail-Adresse: BFD@weinheim.dlrg.de oder rufen Sie auf der Geschäftsstelle der DLRG Weinheim an unter 06201 – 14154.

05.07.2017 DLRG Weinheim lädt zur 16. fer umme - Aktion

(KS) Inmitten einer durchwachsenen Badesaison lädt DLRG Weinheim schon zum 16. Mal zu ihrer bekannten "fer umme" Aktion an den Waidsee in Weinheim ein. 

Schon aus der Tradition heraus, freut sich die örtliche DLRG Gruppe wieder ein reichhaltig gedecktes Kuchenbuffet und Kaffee der mittlerweile großen Fangemeinde präsentieren zu können.

 Das Event findet am 09.07.2017 ab 11:00 Uhr auf dem Gelände des Waidsees an der Rettungswache "Oskar Meyer" statt.

Das Prinzip "fer umme" ist einfach, denn schon seit Jahren bieten die Weinheimer Wasserretter Kaffee und Kuchen vollkommen kostenlos zum Verzehr vor Ort oder auch gerne zum Mitnehmen an. Natürlich ist auch wieder das schon bekannte Spendomobil mit dabei, denn bei der ehrenamtlich  arbeitenden Rettungsorganisation DLRG Weinheim, gilt es immer noch die die Finanzierung des neuen Einsatzfahrzeugs zu decken.

Wir, das Team der DLRG Weinheim freuen uns auf Ihr Kommen! 

28.06.2017 Hundestaffel der DLRG Weinheim setzt auf Qualität

(KS) Dass sich trainierte und gut ausgebildete Einsatzkräfte fit halten müssen, ist hinlänglich bekannt. Dass Profiretter auch immer wieder Zeugnis von ihrer Fitness ablegen müssen ebenfalls. Und genauso so machte es die Weinheimer Rettungshundestaffel der DLRG. Bereits im letzten Jahr hatte man einen Termin zur Leitungsüberprüfung der vierbeinigen DLRG Retter aus Weinheim mit der Staffel aus Halle in Ostdeutschland vereinbart. Und nun war es soweit. 

Fast alle Hunde der Staffel nahmen den weiten Weg in den Osten auf sich, um sich unter fachkundigen Augen einer speziellen Suchsituation zu stellen. Dies dient dazu, den derzeitigen Leistungsstand der einzelnen Hunde-Mensch-Teams zu bestimmen und eine unabhängige Meinung zur weiteren Zukunft des einzelnen Teams inclusive Trainingstipps zu bekommen. 

Es war sehr anstrengend für Mensch und Hund, aber es zeigte sich, dass auch die „Nachwuchsteams“ auf einem sehr guten Weg sind und bereits jetzt Prüfungsreife erlangt haben. „Kein Wunder“, so Karin Kerner von der DLRG Halle, bei eurem Trainingsaufwand und Trainingsstruktur, „da wird ich mir das ein- oder andere gerne abschauen“, so Kerner weiter, „ihr habt echt gute Hunde und jeder von euch hat eine gute Leistung erbracht“.

So was hört Staffelleiter Jürgen Kronauer natürlich gerne, besonders, wenn man bedenkt, dass er und seine Mannschaft fast jede Woche zweimal mit dem Boot auf dem Wasser ist, oder an den verschiedensten Orten an Land trainiert.

„Diese Leistungsstanderhebung werden wir in Zukunft jedes Jahr durchführen, immer an wechselnden Orten und unter wechselnden Bedingungen, ganz wie bei echten Einsätzen. Denn die die uns holen, erwarten jederzeit eine top Leistung von uns. Und die sollen sie auch bekommen“, so Kronauer.

07.06.2017 Weinheims DLRG Jugend wird für die Zukunft fit gemacht

(KS) Drei Tage voll angefüllt mit Programm bei durchwachsenem Wetter und mit mehreren Aufgabenstellungen. Das war kurz gefasst das Arbeitsprogramm für die angehenden Mitarbeiter der DLRG Jugend aus Weinheim. Unter der Anleitung von Jugendleiter Adrian Gastell wurde am Waidsee Weinheim ein Lehrgang abgehalten, den man „plan the plan“ benannt hat.

Hierbei wurde unter fach- und sachkundiger Anleitung den Inhalt vermittelt, wie man Lehrgänge und Freizeiten plant, welche Hintergründe zu beachten sind und wie man die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen erstellt. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen wurden dargestellt, genauso wie man einen dazugehörigen Elterninformationsabend abhält. Wie macht man eine Kalkulation, plant ein Programm, welche Besonderheiten sind zu beachten? 

Auch die Aufstellung eines zeitlichen Ablaufs in der Vorgeschichte dufte genauso wenig fehlen, wie die Gestaltung einer Nachbesprechung. Kurzum alles Dinge, die man zur Planung und Durchführung einer Jugendfreizeit braucht.

Doch dies wurde nicht nur an zwei Tagen in der Theorie vermittelt, sondern wurde am dritten Tag sogleich in die Praxis umgesetzt. Denn an diesem Tag planten die Teilnehmer unter der Begleitung des Jugendleiters ihre erste Freizeit selbstständig. Diese Freizeit wird zu Anfang September an den zuvor festgelegten Teilnehmerkreis ausgegeben, damit diese Freizeit nicht nur in der Theorie durchdacht wurde, sondern auch praktisch ausprobiert werden kann. Der gesamte Vorstand ist sehr gespannt, wie der nächste Schritt umgesetzt wird. Auch der Vorstand der Erwachsenen drückt der jungen Mannschaft ganz fest die Daumen bei ihrem Vorhaben. 

31.05.2017 DLRG Weinheim feiert mit 15. „fer-umme“ Aktion ein kleines Jubiläum

(KS) Zur Saisoneröffnung waren sie wieder rechtzeitig zur Stalle. Die Helfer der DLRG Weinheim in ihren gelben T-shirts mit roter Aufschrift, den internationalen Farben der Wasserrettung. Diesmal bot man den Wartenden schon ab 8:00 Uhr vor der Tür einen frischen, heißen Kaffee und Kuchen an, um die Wartezeit bis zur offiziellen Saisoneröffnung zu verkürzen. Bereits zum zweiten Mal wurde diese Idee um das Team von Karin Kronauer in die Tat umgesetzt, welche großen Anklang fand. 

Eigentlich dachte das Team der Wasserretter, daß nach dem großen Spurt auf die Spinde nach der Eröffnung des Strandbades durch die Stadt Weinheim die Nachfrage sehr schnell beendet sei, doch weit gefehlt. Bis um 16.00 Uhr saß man zusammen und genoss das Ambiente des frisch eröffneten Strandbadgeländes bei frisch gebrühtem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. 

Doch auch der Hintergrund der „fer umme“ Aktion wurde nicht vergessen und so kam wieder eine dreistellige Spendensumme zusammen, die zu 100% der Refinanzierung des neuangeschafften DLRG Einsatzfahrzeugs zu Gute kommt. Schon am Abend unterhielt man sich im Team der Verantwortlichen über den nächsten „fer umme“ Termin, der natürlich wieder rechtzeitig in den Medien bekannt gegeben wird.

17.05.2017 THW Viernheim besucht ihre Kollegen von der DLRG Weinheim

(KS) Schon oft waren die Helfer der DLRG Weinheim in Viernheim beim THW zu Gast. Nun kam es zu einem schon anstehenden Gegenbesuch der technischen Ortung vom Viernheimer THW. Und weil schon lange miteinander darüber gesprochen hat, brachte die Abteilung der technischen Ortung auch gleich ein spezielles Teil ihrer Ausrüstung zum Ausprobieren mit.

Die Rede ist von einer sogenannten „search-cam“, deren Kamerakopf man vom restlichen Körper lösen kann. Ursprünglich ist dies eigentlich gedacht, um diesen Kamerakopf auch durch enge Felsspalten zu schieben und er ist sogar wasserdicht und druckdicht bis 30m. Dies führte nun dazu, dass man gesagt hat, „wir wollen mal sehen, wie es unter Wasser aussieht“.

Gesagt, getan. Die THW Abordnung kam nach Weinheim an den Waidsee und brachte ihr „Wundergerät mit“. Nach einer kurzen Einweisung ging es los, um mit dieser Kamera vom Boot aus die Unterwasserwelt zu erkunden und das ganz trocken. Der Kamerakopf ist übrigens mit vielen kleinen LED Lichtern versehen, so dass man in dunklen Felsspalten noch etwas sehen kann, aber im Waidsee hat das einfach nicht ausgereicht, denn auf einer Tiefe ab 9 Metern war es dunkel, richtig dunkel und man konnte nur noch kleine aufgewirbelten Schwebteilchen im Wasser sehen. „Dies deckt sich ja genau mit unseren Erfahrungen im Taucherbereich, weshalb wir zum Beispiel die Arbeiten unter Wasser an den Pelikanen meist ohne Sicht durchführen müssen“, so ein anwesender Einsatztaucher der Weinheimer Wasserretter.

Natürlich wollte sich die technische Ortung des Viernheimer THW noch selbst ein Bild von der besonderen Arbeitsweise der biologischen Ortung der Weinheimer DLRG machen. Und so wurde aus einem geplanten Kurzbesuch fast ein ganzer Tag, denn zum Abschluss zeigten zwei weinheimer Rettungshunde mit völlig unterschiedlicher Arbeitsweise den verblüften Viernheimer Kollegen, wie man im badischen mit ganz wenig Technik untergegangene Menschen orten kann, die dann mit Tauchern aus dem Wasser geborgen werden können.

„Klasse Sache“, meinte ein Viernheimer THW’ler, bevor die Mannschaft mit neuen Erkenntnissen wieder nach Viernheim in ihre Unterkunft fuhr. „Sicherlich nicht deren letzter Besuch“, resümierte Jürgen Kronauer, der Leiter der Weinheimer DLRG Rettungshundestaffel zum Abschluss.

10.05.2017 Die DLRG Weinheim führt wieder „fer-umme“ Aktion durch

(KS) Wieder steht eine Badesaisoneröffnung vor der Tür. Am Samstag, den 13.05.2017 um 10:00 Uhr ist es wieder soweit. Dann öffnen sich die Tore des Starndbades Weinheim am Waidsee und der Run auf die Schließfächer beginnt. Ein Schauspiel, das sich jedes Jahr aufs Neue im Hammerweg 61 in Weinheim abspielt.

Bereits zum zweiten Mal bietet die DLRG Weinheim ganz „Fer Umme“ einen heißen Kaffee und Kuchen für Wartenden draußen vor den Toren an. Denn häufig treffen sich die ersten Besucher bereits in den Morgenstunden, um sich ein abschließbares Spindfach zu sichern. Diese Wartezeit verkürzt man sich häufig mit Gesprächen unter den Stammgästen und seit letztem Jahr oftmals auch mit einer heißen Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Hand. 

Seit vielen Jahren führt nun die DLRG Weinheim die sog. „fer umme“ Aktion durch, bei der man ganz ohne zu bezahlen Kaffee und Kuchen nach eigener Wahl erhält.

Eine kleine Spende in das Spendomobil ist natürlich gerne gesehen, denn das neu angeschaffte Fahrzeug der Weinheimer Wasserretter benötigt noch etwas Unterstützung bei der Refinanzierung. 

03.05.2017 DLRG Rettungshundestaffel Weinheim wieder unterwegs

(KS) Auch bei der DLRG Rettungshundestaffel aus Weinheim wurde das lange Wochenende ausgiebig genutzt. Bei schönstem Sonnenschein wurde praktisch geübt, was das Zeug hielt bzw. was die Hunde und Hundeführer leisten konnten. An verschiedenen Seen hier in der Region wurden durch eine Mannschaft Geruchsträger in den Seen ausgebracht und durch eine andere Mannschaft bestehend aus Hundeführer, Bootsführer und Helfer gesucht. Dieses Verfahren nennt man Doppelblindsuche, was letztlich einem Einsatz am nahesten kommt, denn keiner der Suchenden weiß letztlich, wo der eingebrachte Geruchsträger liegt. 

Immer wieder wurden auch Theoriefortbildungseinheiten eingestreut, um mehrere Hintergründe der angewandten Suchtechniken den Teilnehmern zu erklären. Ein Vortrag über Thermik, die immer auch auf die Arbeit der Wasserortung mit Hunden großen Einfluß nimmt, durfte in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen. Hierbei geht es um auftretende Winde und Luftmassenbewegungen sowie die dadurch auftretende Verbreitung von Geruch.

Am dritten Tag wurden noch die verschiedenen eingesetzten GPS-Geräte abgestimmt, um eine gleichmäßige Auswertung der Suchergebnisse für die Zukunft zu gewährleisten. Auch eine Strategie für eine nachfolgende Auswertung wurde unter den Teilnehmern erarbeitet. Damit ist der Grundstein für eine zukünftige erfolgreiche Zusammenarbeit der hochspezifischen Wasserorter von Weinheim gelegt. 

26.04.2017 Die DLRG Weinheim hat drei neue Taucheinsatzleiter

(KS) Die DLRG Ortsgruppe ist bekannt für Ihre Taucher, ihre Taucheinsätze und alles was mit dem Tauchen in Verbindung steht. Daher ergab es sich wie von selbst, dass die „jungen“ Einsatztaucher, wenn sie erfahren genug sind, ihre Einsatzausbildung im Bereich Tauchen weiter fortführen und die nächste Stufe der Ausbildungsleiter erklimmen.

Aus diesem Grund sind am frühen Freitag morgen die drei Einsatztaucher Sascha Fels, Simon Stauffert und Alexander Beckmann zu einem Lehrgang des DLRG Landesverbandes Baden nach Kehl aufgebrochen. Mit dabei war natürlich, wie bei jedem Taucheinsatz das neue Fahrzeug, auf dem alles verlastet ist, was man für einen Tauchereinsatz benötigt.

Es waren drei anstrengende Tage, nach Aussage der drei, die sich aber gelohnt haben, angefüllt mit durchgespielten Taucheinsätzen, Erfahrungsberichten und allerlei dazu notwendiger Theorie. Bis spät in die Nacht wurde die neuen Azubis von der Ausbildermannschaft um Achim Schell auf den neuesten einsatztaktischen Stand gebracht, um ihrer neuen Aufgabe gewachsen zu sein. „Es ist schon etwas anderes, wenn man nun nicht mehr selbst als einzelne Person am Sicherungsseil hängt sondern anstatt dessen nun die Gesamtverantwortung, für alles trägt, was sich unter der Wasseroberfläche abspielt“, so Sascha Fels.

Mit dem frischen erworbenen Ausbildungsgrad, verbunden mit neuem Wissen kehrten die drei Jungs der Weinheimer Wasserretter müde aber frisch motiviert und gut ausgebildet am Sonntagabend wieder nach Weinheim in die Rettungswache Oskar Meyer zurück, bereit für den nächsten Taucheinsatz in Weinheim und der Region Rhein Neckar.

12.04.2017 DLRG Weinheim macht sich fit für die Wachsaison

(MM) Ein warmer schöner Sommertag am Waidsee. Plötzlich kommt eine junge Frau zur Wache hoch und erzählt, dass ihr Freund nicht mehr aufwacht. Die Sanitäter eilen sofort zu Hilfe und finden den jungen Mann leblos vor. Was ist zu tun? 

Glücklicherweise war dies war nur eine Übung, welche die Wachgänger der DLRG Weinheim beim heutigen Training zu bewältigen hatten. Denn um für die kommende Wachsaison fit zu werden, trafen sich einige Mitglieder der DLRG Weinheim unter Leitung der Sanitätsausbilderin Mareike Münch auf der Rettungswache Oskar Meyer am Waidsee. Hierbei ging es nicht nur darum verschiedene Krankheitssbilder in der Theorie zu kennen, sondern es ging auch darum die zuvor besprochenen Szenarien, z.B. was bei einem Kreislaufstillstand, einem Sonnenstich oder einen zunächst harmlos wirkenden Insektenstich zu tun ist, um schlimmeres zu verhindern, beziehungsweise wie diese Krankheitsbilder durch die Wachgänger schnell erkannt werden können. 

Ein weiterer Teil der heutigen Übung umfasste die Materialkunde. Viel Material wurde zwischenzeitlich von der Einsatzleitung beschafft, um in einer Notsituation fach- und sachgerecht nach den neuesten Standards helfen zu können. Doch alles Material der Welt bringt nichts, wenn man in einer Notfallsituation dieses Material nicht richtig einsetzen kann. Ebenso müssen die Wachgänger die Räumlichkeiten der Rettungswache, den Erste-Hilfe-Raum sowie die für einen regulären Wachtag notwendigen Handlungsabläufe kennen. Mit diesen Übungen startet die DLRG Weinheim bestens vorbereitet in die kommende Wachsaison, um für die Weinheimer Bevölkerung für Sicherheit am Waidsee zu sorgen.

05.04.2017 DLRG Weinheim besucht ihre Kollegen von der Polizei

(KS) Es stand schon lange auf dem Programm, doch nun hat es endlich geklappt. Durch einen Kontakt von DLRG Jugendleiter Adrian Gastell zu einem Mitarbeiter des Polizeireviers wurde ein Termin vereinbart und dann ging es los. Mehrere Wasserretter wurden von ihren Kollegen in blau im Polizeirevier Weinheim begrüßt und „erkennungsdienstlich“ behandelt. Nicht nur Fotos mit den berühmten Nummern, sondern auch Fingerabdrücke konnte man sich nehmen lassen. Ein besonderer Spaß für klein und groß.

Auch eine „Ausnüchterungszelle“ und die dazu gehörigen Übernachtungs-preise wurden den Helfern in Rot-Gelb in Augenschein genommen und als nicht empfehlenswert empfunden. Etwas ganz anderes war die Vorstellung der Bewaffnung, denn manchmal muss sich ein Polizist auch zur Wehr setzen können. Selbst davon, dass sich ein Polizeiauto von innen kaum von den Einsatzfahrzeugen der DLRG unterscheidet konnten sich die Helfer der Weinheimer Wasserretter persönlich überzeugen. 

Ein Besuch in der Funkzentrale durfte natürlich nicht fehlen, denn auch hier konnte man diverse Vergleiche ziehen. Mittlerweile war es dunkel geworden, als man zum Gruppenfoto vor das Polizeirevier trat, um einen schönen Abschluss des heutigen Besuchs zu haben. Man verabschiedete sich mit einer Gegeneinladung, um der Weinheimer Polizei einmal die umfassende Arbeit, die die DLRG Gruppe am Waidsee im Auftrag der Stadt für Weinheims Bürger verrichtet, näher bringen zu können.

29.03.2017 Erste Einsatztaucherin der DLRG Weinheim bereitet sich auf die Prüfung vor

(KS) Es braucht über 100 Übungstauchgänge, um einen Einsatztaucher auf eine Abschlussprüfung vorzubereiten. Nicht mitgezählt die unzähligen Theoriestunden, die man zur abschließenden Theorieprüfung benötigt, um das notwendige Hintergrundwissen zu kennen. Nicht viele ehrenamtlich Arbeitende einer Hilfsorganisation betreiben diesen Aufwand.

Aber bei der DLRG Weinheim gibt es neben den fünf geprüften Einsatztauchern, die diesen Spezialbereich bereits seit vielen Jahren abdecken, eine „Neue“. Ja, kaum zu glauben, aber wahr. Lena Gölz, die erste Frau, die bei der „Weinheimer Männerdomäne“ der DLRG in Zukunft mitmischen möchte, bereitet sich gerade auf der Zielgeraden auf die Abschlussprüfung vor. Bei nun schon fast sommerlichen Temperaturen immer wieder hinein ins kühle Nass, ausgerüstet mit Neopren und Pressluftflasche, Tauchjacket und speziellen Tauchflossen kann man schon fast die Wassertemperaturen genießen, die die Ausbildungsgewässer des Rhein-Neckar-Kreises einem bieten.

Viele Sonderausbildungsstunden muss Lena nämlich bei den Tauchausbildern des DLRG Bezirks Rhein-Neckar absolvieren, die die ganze Palette an möglichen Tauchszenarien mit Lena in der Praxis durchprobieren und immer ein wachsames Auge über Lenas Lernfortschritte werfen. Dies stellt aber kein Problem für das „Eigengewächs“ der DLRG Weinheim dar, denn sie wurde natürlich durch die Taucher der eigenen Ortsgruppe nicht nur theoretisch auf die Praxis vorbereitet.

Die Einsatztaucher der DLRG Weinheim sind im Bereichsplan der Notfallrettung des Kreises Rhein-Neckar eingetragen und können über die Leitstelle an 24h über das ganze Jahr hinweg alarmiert werden. Sie sind somit Leistungserbringer im Rahmen des Rettungsdienstgesetzes. Oftmals müssen sie dann ins Wasser, wenn irgendjemand im Bereich des Wassers (nicht nur am Waidsee!) etwas passiert ist.     

22.03.2017 Das Ausbildungszentrum der DLRG Weinheim wurde wieder aktiv

(KS) Am letzten Wochenende war in der DLRG Rettungswache schwer was los, den das Ausbildungszentrum der DLRG Weinheim hatte Besuch. Bereits im letzten Jahr wurde der Termin vereinbart, an dem mehrere Einsatzkräfte der DLRG Wertheim nach Weinheim kommen sollten, um eine spezielle Fortbildung im medizinischen Bereich zu erhalten.

Im Landesverband Baden der DLRG gibt es mehrere Sanitätsausbildungs-zentren, die dafür zuständig sind, dass die Wasserrettungshelfer der DLRG mit weitergehenden medizinischen Fachkenntnissen ausgestattet werden. Eines dieser Zentren wird durch DLRG Ortsgruppe Weinheim betrieben, bei der mehrere Helfer hauptamtlich im medizinischen Bereich tätig sind. Mit diesem Hintergrund ist es mehr als verständlich, dass das Ausbildungszentrum der Weinheimer Wasserretter einen überregional guten Ruf in diesem Bereich inne hat. Die Teilnehmer dieses Kurses kamen aus allen Himmelsrichtungen, um unter den wachsamen Augen mehrerer Rettungshunde ihren Kursinhalt zu verinnerlichen. 

Eigentlich war der Kurs jeweils nur bis zum frühen Abend geplant, jedoch waren die sich ergebenden Fragen und die anschließenden Erklärungen Schuld dafür, dass bis in die späten Nachtstunden gefachsimpelt, erklärt und ausprobiert wurde. 

Nach einem sehr anstrengenden und harmonischen Kurs, ausgefüllt mit einem Theorie- und einem großen Praxisteil beendete man den Kurs am Sonntagnachmittag müde und abgekämpft, jedoch voller neuer Tipps und Weisheiten und wieder hoch motiviert, um bald wieder die Freibadesaison beginnen zu können.

15.03.2017 Die Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim vergrößert sich

(KS) Drei hat sie schon, vier kommen noch hinzu – die Rede ist von der Rettungshundestaffel der DLRG in Weinheim.

Schon viele Jahre gibt es die Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim. Als DLRG Gruppe hat sich die Hundegruppe natürlich auf die Wasserortung spezialisiert. Und gerade in diesem Bereich haben die beiden Trainer der Rettungshundestaffel viel „Grundlagenforschung“ betrieben, denn zu der Anfangszeit dieser Spezialeinheit gab es deutschlandweit nur sehr wenige Gruppen, die diese Suchtechnik im Einsatzfall einsetzten.

Nun, ein paar Jahre später bilden sich immer mehr Wasserortungsstaffeln Land auf, Land ab und die Staffel aus Weinheim hat sich hat sich einen guten Ruf in ganz Deutschland erarbeitet. So war es an der Zeit, dass sich auch die kleine Gruppe in Weinheim sich vergrößert. Aus diesem Grund hatte die Gruppe um Jürgen Kronauer einen Ausbildungsplatz für einen Wasserortungshund in den Medien ausgeschrieben. Die Resonanz war so überragend, dass die DLRG Staffel aus Weinheim nun über drei geprüfte Wasserortungshunde und vier Hunde in Ausbildung verfügt. 

Damit hat man eine gute Basis und die Gruppe ist auch nicht zu groß, damit sie noch einsatzrelevant ihre Trainings absolvieren kann, denn jetzt kommt langsam wieder die wärmere Jahreszeit und die Trainings werden häufiger auf dem Wasser als an Land durchgeführt.

Die DLRG Rettungshundestaffel besteht nun seit 2012 und wird an 24h über die Rettungsleitstelle Rhein-Neckar in Ladenburg alarmiert. Die Wasserortungs-hunde der Weinheimer werden auch manchmal von der Kriminalpolizei in einem größeren Umkreis angefordert, denn die gut ausgebildeten Nasen sind mittlerweile überregional bekannt. 

Die Einsatzmannschaft der DLRG Weinheim packt zusammen

(KS) Nach mehreren Einsätzen in diesem Winter packen die Einsatzkräfte der DLRG Weinheim die Einsatzmaterialien der Eisrettung zusammen. Während sich in Weinheim Vereine, Schulen und andere Teilnehmer jeder auf seine Art auf den bald stattfindenden Sommertagsumzug vorbereitet, packt die Einsatzmannschaft schon mal die Eisrettungsmaterialien zusammen und verstaut diese in einer hinteren Ecke des Einsatzfahrzeugs.

„Der Winter mit seinen Eisschrecken sollte nun vorbei sein, die Eisfläche des Waidsees ist aufgetaut, da tut sich jetzt in diesem Frühjahr nichts mehr“, so ist sich die Einsatzkraft Jürgen Kronauer sicher. „Jetzt gilt es sich auf die neue Vorsaison vorzubereiten“, so Adrian Gastell, „Hauptsache es ist nichts passiert“. „Noch ist das Wasser eisig kalt, aber bald schon tummeln sich wieder tausende von Weinheimern im kühlen Nass und verlassen sich drauf, dass wir auch dieses Jahr wieder mit vollem Elan und einer gut ausgebildeten Mannschaft für die Sicherheit der Bevölkerung an den Weinheimer Gewässern sorgen werden, so Gastell weiter.

Zu mehreren Einsätzen ist die Einsatzmannschaft der DLRG Weinheim über diesen Winter mit Hilfe der Funkmelder alarmiert worden, Tendenz steigend, wurde bei der letzten Einsatzleitersitzung der Gruppe berichtet; besondere Vorfälle gab es keine und Material ist Gott sei Dank auch keins zu Schaden gekommen, so Einsatzleiter Simon Stauffert.

15.02.2017 Die Einsatztaucher der DLRG Weinheim waren wieder unterwegs

(KS) Die Aufgaben der DLRG Ortsgruppe Weinheim sind sehr vielfältig. Aufgrund dessen hält die DLRG Weinheim viele verschiedene Einsatzgruppen vor. Eine dieser Einheiten sind die Einsatztaucher, eine der größten DLRG Tauchergruppen des Rhein-Neckar Kreises. Speziell ausgebildet und mit viel besonderem Equipment ausgestattet, kann diese Gruppe völlig autonom die Aufgaben, die ihr übertragen wurde, abarbeiten. Spezielle Weiterbildungen sorgen dafür, dass die Taucher auch bei völliger Dunkelheit ihre Arbeit sicher am Grunde eines Sees wie dem Waidsee durchführen können. Diese speziellen Fachkenntnisse werden insbesondere bei den Arbeiten an den Weinheimer „Pelikanen“ benötigt, die im Auftrag der Stadt Weinheim seit vielen Jahren durchgeführt werden.

Auch im Einsatzfall, die Einsatztaucher der DLRG Weinheim sind 24h am Tag durch die Leitstelle Rhein-Neckar des Rettungsdienstes alarmierbar, sind diese Spezialisten schnell an der Einsatzstelle, denn das neue Einsatzfahrzeug, dass im letzten Jahr in Betrieb genommen wurde, beherbergt alles, was man für einen Taucheinsatz, auch bei diesen niedrigen Temperaturen, benötigt. Der letzte Einsatzfall fand gerade letzte Woche statt, als die Weinheimer Truppe zu einem Einsatz nach Mannheim gerufen wurde.

Diesmal traf man sich zur Weiterbildung am Badesee Heddesheim, um den Umgang mit verschiedenen Ausrüstungsgegenständen, die beim Tauchen zum Einsatz kommen können, bei frostigen Temperaturen, denn auch dann muss jeder Handgriff sitzen. Nach einigen ziemlich kalten Tauchgängen, bei denen auch eine junge Weinheimer Taucherin weitergebildet wurde, trat man wieder die Rückreise nach Weinheim an, mit der Gewissheit im Gepäck, das Weinheimer Team mit dem zugehörigen Material funktioniert und man kann sich darauf verlassen.

08.02.2017 Das Jugend-Einsatz-Team der DLRG Weinheim macht große Kinonacht

(AG) Weinheim. Vergangenen Freitag traf sich, wie jede Woche, das Jugend-Einsatz-Team, Kurz JET genannt, zur Gruppenstunde am Waidsee. Diesmal sollte aber nicht wie sonst ein DLRG spezifisches Thema behandelt werden, das den Wasserretter-Nachwuchs auf eventuelle spätere Einsätze vorbereitet, sondern es fand eine große Kinonacht bis in die frühen Morgenstunden statt.

Das Besondere daran war diesmal, dass die „Jetties“ die Planung alleine übernahmen, sich aber bei Fragen trotzdem an erfahrene DLRG‘ler wenden konnten. "So sammeln die Jüngeren schon früh Erfahrung beim Planen von Events und können weitergehende Aufgaben irgendwann ohne Probleme eigenständig übernehmen", so Adrian Gastell, der neu gewählte Jugendleiter der DLRG Weinheim.
Um richtiges Kinofeeling aufkommen zu lassen, begann der Abend erst einmal mit dem Aufbau des Beamers samt Leinwand und Tonanlage, während in der Küche schon fleißig gekocht wurde. Als dann endlich der erste Film anlief, rundeten Chips und andere Knabbereien den lustigen Abend ab. Mehrere Filme später schlief man zu fortgeschrittener Stunde auf den zuvor aufgebauten Feldbetten zufrieden ein. "Es war ein toller Abend und durch die gemeinsame Planung sind wir noch ein Stück weiter zusammen gewachsen", reflektierte einer der Teilnehmer am nächsten Morgen.

Wer Interesse an den Aktivitäten der JET-Gruppe hat oder sogar Teil davon werden möchte, darf sich gerne unter jugend@weinheim.dlrg.de oder telefonisch unter 06201/14154 melden!

02.02.2017 DLRG trauert um Präsidenten

Bad Nenndorf. DLRG verlieret ihren Präsidenten: Im Alter von 66 Jahren verstarb der langjährige Präsident Hans-Hubert Hatje. Nach schwerer Krankheit schlief der DLRG-Chef in Hamburg Donnerstag (2. Februar) ein.

Mit großem persönlichem Einsatz, der weit über das übliche Maß hinausging, führte er als Präsident das Präsidium sowie den Landesverband Schleswig-Holstein. Über 50 Jahre Mitgliedschaft prägte das Leben des Holsteiners. Sein erstes Präsidialamt übernahm er bereits 1986 im Landesverband Schleswig-Holstein – als Vizepräsident. Bereits 1989 übernahm er den Posten als Präsident des Landesverbandes, den er bis 2010 führte.

Auf Bundesebene der Lebensretter rückte Hatje 2009 als Vizepräsident ins Präsidium. Im Jubiläumsjahr 2013 stieg der Holsteiner dann zum Präsidenten der DLRG auf. Auf der Bundestagung in dem Jahr erhielt der neue Lebensretter-Chef 100 Prozent der möglichen Stimmen. Für seine Amtszeit nahm sich der Präsident viel vor und wollte das Vertrauen zurückzahlen.

Kurz nach seinem Amtsantritt sagte er: „Die Zukunft unseres Verbandes steht und fällt mit unseren Mitgliedern und damit, ob es uns gelingt den demografischen Faktor von der DLRG fernzuhalten, also unsere Mitgliederzahl zu halten, besser noch, sie zu steigern.“ Dem demografischen Wandel und dem Vereinssterben in Deutschland konnte die DLRG trotzen – unter anderem sein Erfolg.

Zudem hat Hatje in seiner DLRG-Laufbahn zahlreiche Auszeichnungen erhalten: Unter anderem das DLRG-Verdienstzeichen Gold mit Brillant. Das Bundesverdienstkreuz am Bande verlieh ihm Bundespräsident Horst Köhler 2007 für sein über Jahrzehnte andauerndes Engagement im Bereich der nationalen Wasserrettung sowie seiner hohen persönlichen Identifikation mit der humanitären Zielsetzung der größten Wasserrettungsorganisation der Welt.

Innerhalb und außerhalb der DLRG hat er sich über das Präsidialamt hinaus in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Für die Mitarbeiter des Bundeszentrums stand er als Ansprechpartner und Ratgeber stets zur Verfügung. Hatje sagte 2013: „Ich bin ein Teamplayer, damit habe ich im Berufsleben gute Erfahrungen gemacht. Das Präsidium ist ein Team.“ Dieses Team wird ihn als Mensch, aber auch seine Kompetenzen, vermissen.

Für sein hohes Engagement ist die DLRG mit ihren über 1,4 Millionen Mitgliedern und Förderern ihm zu Dank verpflichtet. Die große DLRG-Familie trauert mit den vielen Freunden, Weggefährten und Kollegen und fühlt mit den Hinterbliebenen. Die DLRG wird das Andenken an ihn in Ehren halten.

Medienkontakt: Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG, Telefon 05723-955441 oder mobil unter 0170-909 61 07

25.01.2017 Einsatztaucher der DLRG Weinheim proben den Ernstfall

(KS) Nach vielen Jahren gibt es nach einer längeren Kälteperiode auch auf dem Weinheimer Waidsee wieder Eis. Ein seltenes wenn auch gefährliches Naturschauspiel. Gerade deswegen wird in vielen Presseartikeln vor den Gefahren des Einbrechens im Eis gewarnt. Doch was passiert, wenn es doch mal dazu kommt? Dann kommen die Einsatztaucher der DLRG Weinheim ins Spiel. Alarmiert über die Rettungsleitstelle Rhein-Neckar fährt man mit Blaulicht und Tatü Tata schnellstens zur Einsatzstelle, denn hier zählt jede Sekunde. Nach spätestens vier Minuten kann man sich der ins Eis Eingebrochene nicht mehr richtig an der Wasseroberfläche halten und beginnt seinen Kampf gegen das Untergehen.

Wenn nun die Einsatztaucher vor Ort sind, muss jeder Handgriff sitzen, damit man keine Zeit verliert. Im Sommer kann man das schön üben, aber im Winter sieht das schon mal ganz anders aus. Bei diesen Witterungsbedingungen muss an zusätzliche Sicherungsvorkehrungen auch für die Retter gedacht werden, sonst kann es selbst für die Weinheimer Alltagshelden sehr gefährlich werden.

Kurzerhand wurde aufgrund der Witterung ein Training zwischen der DLRG Tauchergruppe Weinheim und den DLRG Tauchern aus dem Bezirk Main-Kinzig organisiert, die schon seit mehr als 25 Jahren regelmäßig an den Waidsee zu einem Wachlager kommen und daher den Waidsee gut kennen. Nach einer umfassenden theoretischen Einweisung in diverse Rettungsgeräte durch den stellvertretenden Leiter Wasserrettungsdienst Simon Stauffert wurden die einzelnen Tauchteams eingeteilt, wobei immer darauf geachtet wurde, dass die Teams bunt durcheinander gewürfelt wurden, ähnlich wie bei einem Einsatz. Dann ging es los. Aufgrund der Größe und Tiefe des Waidsees hatte sich in den vergangenen Tagen nur eine Eisdicke von durchschnittlich drei cm gebildet, zu wenig, als das ein Mensch darauf laufen hätte können.

Zur Minimierung der Gefahr für die Taucher führte man deshalb die Eistauchgänge vom vorhandenen Bootssteg aus durch, was sich zunächst recht schwierig darstellte, doch es gelang. Nach mehreren Stunden waren alle Teams wieder wohlbehalten an Land und wärmten sich mit mehreren Tassen heißer Schokolade wieder auf normale Körpertemperatur auf.

Die DLRG Ortsgruppe Weinheim hält seit vielen Jahren wie die DLRG Ortsgruppe Leimen spezielles Eisrettungsequipment vor, damit sich im Einsatzfall die Retter sehr schnell und möglichst sicher zum Eingebrochenen übers Eis hinüberschieben können, um ihren Job machen zu können.

18.01.2017 Das Ausbilderteam der DLRG Weinheim wartet schon

(KS) Auch im neuen Jahr geht es weiter mit alt bekanntem und bewährten. Neu hinzugekommene Ausbilder ergänzen die Crew um ihre Chefin Lena Gölz. Schon viele Tausend Schwimmanfänger sind ihrem Wunsch sicher eine „Bahn“ schwimmen zu können bei der DLRG Weinheim nicht nur näher gekommen, sondern konnten ihre neu erworbenen Schwimmkünste sogar noch erweitern. Manch ein Teilnehmer, krönte diesen Ausbildungsweg sogar mit dem Abschluss eines Rettungsschwimmscheins in Bronze, Silber oder sogar Gold. Immer montags trainieren die Helfer der größten deutschen Rettungsorganisation in der Gruppe der Weinheimer DLRG (Deutsche-Lebens- Rettungs-Gesellschaft)im Hallenbad Weinheim ab 17.30 Uhr in den verschiedenen Leistungsstufen. Hierbei werden ihre Kenntnisse in Theorie und Praxis in den verschiedenen Ausbildungssparten erweitert, um einerseits Nichtschwimmer zu Schwimmern und andererseits Schwimmer zu Rettungsschwimmern zu machen. 

Viele Übungsstunden liegen zwischen dem Beginn eines Kurses und dem Ende, das manchmal mit einer Prüfung abschließt, die der ein oder andere Teilnehmer gar nicht als Prüfung empfindet, denn bei der DLRG Weinheim steht anderes im Vordergrund. Häufig kommen in diesen Zeiten Kinder und Jugendliche zu den „Weinheimer Gelbhemden“, wenn sie woanders die gesteckten Kursziele nicht erreichen, damit man mit speziellen Trainingsmethoden auf dem ein oder anderen Weg es doch noch einmal versucht. 

Wenn Sie also Interesse haben, melden Sie sich in der Geschäftsstelle der DLRG Weinheim, Rettungswache Oskar Meyer, Telefon 06201 – 14154 oder unter info@weinheim.dlrg.de 

23.12.2016 Weihnachtsgruß

Der Vorstand der DLRG Ortsgruppe Weinheim wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein gesegnetes ruhiges Weihnachtsfest und ruhige einsatzfreie Feiertage.

Ebenso wünschen wir allen Lesern eine erholsame Zeit „zwischen den Jahren“.

Nun fehlt nur noch Ihnen allen einen guten Jahresstart und ein erfolgreiches Jahr 2017 mit viel Gesundheit zu wünschen. Dann kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Ihre DLRG Weinheim

14.11.2016 DLRG Weinheim’s Rettungshundestaffel bietet wieder einen Ausbildungsplatz an

(KS) Viele Seminare hat die Hundestaffel der DLRG Weinheim schon angeboten. Einen guten Namen hat die Gruppe unter den Spezialisten der Wasserortung deutschlandweit auch. Nun wird ein weiterer Ausbildungsplatz für ein neues Mensch-Hundeteam ab Februar im neuen Jahr angeboten. Die Spezialisten aus Weinheim sind auf der Suche nach einem Hund mit Mensch, der sich auf solch ein spezielles Abenteuer einlassen möchte. Die Weinheimer sind sich sicher, dass derjenige, der sich mit seinem Hund auf eine solch spannende Sache wie die Wasserortung einlässt, ganz neue Seiten an seinem Vierbeiner kennenlernen wird.

Die Besonderheit an der Weinheimer Rettungshundestaffel ist der Wissens-hintergrund, der hinter einer solchen Ausbildung steht. Die Vermittlung der Ausbildungsinhalte wird durch ständigen Kontakt mit einem Hundetrainer immer wieder dem jeweiligen Ausbildungsstand des Teams aufs Neue angepasst. Anders als in anderen Hundestaffeln wird hier auch nur ein Ausbildungsplatz angeboten, damit das neue Team in einem Intensivtraining auf seinen zukünftigen Einsatzbereich vorbereitet werden kann. Eine gut bestückte Bibliothek in Sachen „Alles Wissenswerte über den Hund, Hundetraining und Ausbildung“ ergänzt die guten Ausbildungsrahmen-bedingungen.

Jedoch wird das zukünftige Rettungshundeteam nicht nur gut in den verschiedensten Ausbildungsinhalten (nicht nur in Sachen Rettungshundewesen) ausgebildet, sondern vollständig in die ständig wachsende DLRG Familie der Gruppe Weinheim integriert. Damit dies jedoch geschehen kann, muss man zunächst Kontakt mit der Hundegruppe aufnehmen. Dies gelingt am besten über rettungshunde@weinheim.dlrg.de

07.12.2016 DLRG Weinheim lässt einen Kommunikationsbeauftragten ausbilden

(KS) Schon lange macht sich die DLRG Weinheim Gedanken, wie man die Kommunikation unter den Einsatzkräften verbessern kann. Nun hat die DLRG Ortsgruppe den ersten Schritt dazu getan. Nach einer Findungsphase wurde ein Kandidat gefunden, der sich für eine solche Ausbildung zur Verfügung stellt. Einerseits wird Simon Stauffert, ein hauptamtlich tätiger Rettungsassistent zum Funkausbilder in allen Bereichen ausgebildet, andererseits wird er sich in Zukunft darum kümmern, dass innerhalb der Weinheimer Wasserretter die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen noch besser und reibungsloser ablaufen wird, wie bisher. Ein wichtiger Baustein hierfür ist die Informationsweitergabe unter den Einsatzkräften, auch organisationsübergreifend, in einem Einsatz. 

Aus diesem Grund hat Simon nun die Ausbildung zum Funkausbilder begonnen. Zur Zeit wird gerade im Rettungsdienst von analoger auf digitale Funktechnik umgestellt, so dass er noch beide Ausbildungsbefähigungen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erlangen wird. Ein wichtiger Baustein im Ausbildungsbereich des Weinheimer DLRG Ausbildungszentrums, um auch in diesem Bereich für die Zukunft weitere Ausbildungen an den Nachwuchs der Wasserretter weitergeben zu können, der bereits in den Startlöchern steht. 

Auf dem langen Weg zum fertigen Funkausbilder gehört natürlich auch ein großes Maß an angeleiteter praktischer Ausbildung, die Simon Stauffert zum Teil gerade in einem Funkkurs in der DLRG Ortsgruppe Eberbach hinter sich gebracht hat. Wenn er nun diesen Weg weitergeht, kann er die Ausbildung zum Funkausbilder bereits im nächsten Jahr abschließen und weitere anschließende Ausbildungen absolvieren, bis man ihn als Experten für Kommunikationsfragen im Rhein-Neckar Kreis begrüßen wird. 

30.11.2016 Hoher Besuch bei der Jahreshauptversammlung der DLRG Weinheim

(KS) Einmal im Jahr macht es jeder Verein, da stellt die DLRG Weinheim keine Ausnahme dar. Und am vergangenen Samstag war es bei den Weinheimer Wasserrettern für dieses Jahr wieder soweit. Die Rede ist von der Jahreshauptversammlung, die in der Rettungswache Oskar Meyer am Weinheimer Waidsee abgehalten wurde. Nach einigen Programmpunkten und den Rechenschaftsberichten erteilten die versammelten Mitglieder dem gesamten Vorstand die Entlastung für seine Arbeit im vergangenen Jahr. Das war diesmal nicht ganz so wenig wie sonst, da nämlich im Verlauf des letzten Jahres die Anschaffung des neuen Rettungsfahrzeugs durchgeführt wurde.

Im Anschluss daran wurden mehrere Personen für langjährige Mitgliedschaft geehrt und entsprechende Urkunden überreicht. Dies wurde in diesem Jahr durch den 1. Bezirksvorstand Volker Wesselin und den 2. Bezirksvorstand Jochen Knausenberger durchgeführt, die durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit mit der Weinheimer DLRG und ihrer Arbeit zum Ausdruck brachten.

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde unter anderem von beiden berichtet, dass der Landesvorstand der DLRG beim Innenministerium Baden Württemberg erreichen konnte, dass die sehr aktive Tauchereinsatz-gruppe der DLRG Weinheim im Alarmplan der Wasserrettung für den Bereich Nordbaden erhalten bleibt; ein weiteres Indiz dafür, dass die Arbeit der Weinheimer Wasserretter unverzichtbar ist.

23.11.2016 DLRG Weinheim trainiert mit einer DLRG Gruppe aus dem Ausland

(KS) Es war bitterkalt und es regnete. Trotzdem trafen sich dick angezogene DLRG Helfer aus Weinheim und dem angrenzenden Ausland (Hessen) mit ihren Rettungshunden bei einer Übung an einem Badesee in Bensheim. Mehrere Stunden wurde gesucht und dabei verschiedenste Suchtechniken ausprobiert. Auch die anschließende GPS Auswertung wurde geübt. Mit von der Partie waren verschiedenste Auswertungsprogramme, Rechner und GPS Geräte. Zu guter letzt konnte man die anfänglichen Schwierigkeiten mit der digitalen Technik doch noch beheben. Den Hunden hingegen machte die Witterung nichts aus, nur die Finger der Hundeführer waren schon fast unbeweglich, als man am späten Nachmittag mit allen Hunden das jeweilige Übungsziel erreicht hatte. 

Aber so ist es halt manchmal. Die Einsatzkräfte der DLRG sind 365 Tage im Dienst, ob im Sommer oder Winter, ob die Sonne scheint oder es regnet; ob es Winter oder Sommer ist. Wenn die Leitstelle alarmiert, dann kommen die Helfer in ihren rot-gelben Uniformen und wenn die eigene Mannschaft nicht ausreicht, werden sogar aus dem benachbarten Ausland (Hessen) weitere spezielle Helfer mit ihren vierbeinigen Freunden nachalarmiert zumal die nächste Rettungshundestaffel der DLRG in Lampertheim stationiert ist, keine 30km von der DLRG Rettungswache Oskar Meyer am Waidsee in Weinheim entfernt. Also quasi direkt nebenan. 

Es sind genau diese Übungen verschiedenster Einsatzgruppen, die diese auch über Landesgrenzen hinaus zusammenwachsen lassen. Solche Übungen stellen eine wichtige Investition für die Zukunft dar, denn auch die einzelnen Einsatzgruppen der Wasserrettung sind auf Zusammenarbeit untereinander angewiesen, genau wie im landgestützten Rettungsdienst oder wie bei der Feuerwehr. Aus diesem Grund wurden und werden auch in Zukunft immer wieder gemeinsame Übungen stattfinden, auch wenn diesmal das Wetter alles andere als angenehm war.

09.11.2016 An Halloween ging es bei der DLRG Weinheim hoch her

(KS) Schön schaurig war es, als es dunkel wurde am Waidsee an der DLRG Rettungswache. Fast 20 Jugendliche trafen sich, wie auch schon die Jahre zuvor, um die Halloween Geister zu begrüßen. Geschminkt und ungeschminkt, verkleidet und unverkleidet. Natürlich durften die selbst geschnitzten Kürbisköpfe nicht fehlen. Im Anschluss wurden die selbst hergestellten Kunstwerke bei wechselnder Beleuchtung, aufkommendem Nebel (aus der Nebelmaschine) und großer Dunkelheit vom anwesenden Fachpublikum begutachtet.

Die erschienenen Geister und Gespenster erzählten sich gegenseitig schaurig schöne Geschichten und versuchten sich so gegenseitig zu erschrecken. Als Höhepunkt des schaurigen Treibens jagten die ganze gespenstige Versammlung bei aufkommendem Nebel in der Dunkelheit einer Überraschung hinterher. Diese Schatzjagd wurde von kleinen Hinweisen und Minigeistern bekleidet, so dass es ein riesengroßer Spaß war, den die noch jungen Wasserretter am Waidsee zu abendlicher Stunde erleben durften. Auch eine spezielle Stärkung war auf dem Programm gestanden, wie auch das „Klopapierrollenkegeln“, das allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Die Gespensterchefin des Abends Lena Gölz freute sich riesig über den Erfolg, der im nächsten Jahr sicherlich eine schaurige Fortsetzung finden wird.

02.11.2016 DLRG Weinheim hat bereits den zweiten Bundesfreiwilligen (BFD‘ler)

(KS) Seit Oktober hat die DLRG Weinheim schon den zweiten Bundesfreiwilligen, auch kurz BFD’ler oder auch Bufdie genannt, in ihren Reihen. Hierdurch können die Weinheimer Wasserretter auf die regelmäßige Mitarbeit eines Bundesfreiwilligen zurückgreifen.

Fabian Ulrich leistet von Oktober 2016 bis Ende September 2017 sein freiwilliges Jahr in der DLRG Gruppe Weinheim ab. In diesem Jahr wird er verschiedenste Ausbildungswege bestreiten und in mehreren Arbeitsbereichen innerhalb der Weinheimer Wasserretter eingesetzt.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland entwickelt worden. Er wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Seitdem gab es auch bei der DLRG die Möglichkeit sich als eine solche Einsatzstelle registrieren zu lassen. Im Jahr 2014 wurde deshalb durch den Vorstand der DLRG Weinheim die notwendigen Vorbereitungen dazu getroffen, um als eine solche Einsatzstelle beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) registriert zu werden.

Der Vorstand der Gruppe Weinheim wünscht Fabian ein erfolgreiches Jahr, angefüllt mit vielen persönlichen positiven Erfahrungen, die ihm auf seinem weiteren Lebensweg sicherlich von Nutzen sein werden. Wenn Sie auch Interesse an einer solchen Tätigkeit haben, dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung unter: info@weinheim.dlrg.de.

26.10.2016 DLRG Jugend Weinheim auf großer Fahrt

(KS) Am Freitagmittag war es soweit, schon kurz nach 12Uhr ging es los. Alle „Frau“ und Mann mitsamt Gepäck in das Fahrzeug und dann ging es los. Fast 300km an den Bodensee hatte man sich zum Ziel gesetzt. Einfach mal runter kommen war das Motto. Natürlich wurde auch intensiv an gruppen-dynamischen Prozessen gearbeitet. Ein Highlight war natürlich das gemeinsame Abendessen am Freitagabend und das Lagerfeuer am Samstagabend. Aufgrund einer besonderer Unterkunft war auch nächtliches Baden im überdachten Schwimmbad möglich, wovon auch ausgiebig Gebrauch gemacht wurde, sodass auch hier spezielle DLRG Übungen in der Gruppe möglich waren; selbst bei den bereits tiefen Außentemperaturen im Oktober. 

Neben einem Besuch in einem Museum standen natürlich auch kurze Streifzüge in die Umgebung auf dem dicht gedrängten sehr engen Terminplan, der komplett trotz relativ schlechtem Wetter abgearbeitet wurde.

Nach einem sehr kurzweiligen Wochenende trat man müde, jedoch in einer coolen Gruppe wieder die Heimreise nach Weinheim an. Auch hierbei merkte man während der Heimfahrt deutlich, dass diese Gruppe von jungen DLRG’lern sich verstanden hat und ein gutes Stück zusammengewachsen ist, bereit zur nächsten großen Fahrt. 

19.10.2016 DLRG Führungskräfte bilden sich im Kreis Bergstrasse fort

(KS) Auch Führungskräfte der DLRG müssen sich fortbilden. Und so kam es dazu, dass schon mehrfach Führungskräfte der DLRG Weinheim das Angebot zur Weiterbildung durch den Kreis Bergstrasse annahmen. Diesmal wurden drei verschiedenartige Szenarien durchgespielt; es handelte sich immer um simulierte Beispiele mit der Thematik Massenanfall von Verletzten mit Hilfe von dynamischer Patientensimulation. Hierdurch konnte die komplette Anzahl der Teilnehmer jeweils bei allen Beispielen an der Bearbeitung der Aufgaben beteiligt werden; es wurde einfach jeder gebraucht.

Zunächst scheint eine solche Thematik mit dem Arbeitsfeld eines Wasserretters nichts zu tun zu haben, wenn man aber an eine Verpuffung bei einem Grillunfall am Waidsee (auf der Halbinsel) denkt, kann auch eine solche “Lage“ die DLRG Helfer schneller ereilen als gedacht. Primär ging es bei diesen Übungsbeispielen nicht um die sanitätsdienstliche Versorgung, sondern um die sinnvolle Ein- und Aufteilung der Ressourcen von vorhandenen Helfern und deren Ausrüstung. Wie bei allen Übungen dachte man zunächst, es sei ja nur eine Übung. Die eingestreuten zusätzlichen Aufgaben brachten aber jeden Fortbildungsteilnehmer schnell auf Touren, so dass jeder sofort in der Szenerie eintauchte. Rauch, Gerüche eingespielte Geräusche taten ein Übriges eine jeweils sehr realistische Szenerie entstehen zu lassen, dass selbst die Wasserretter keinen Gedanken mehr an das fehlende Wasser verschwendeten.

Doch damit nicht genug, denn die Praxiseinspielungen wurden durch kurzweilige Referate und Situationsbeschreibungen aus vergangenen Großeinsätzen unterbrochen, geschildert aus den verschiedensten Blickwinkeln des stellvertretenden Leiters der Leitstelle Bergstrasse, dem Polizeipräsidenten Südhessens, der Leiterin der Notfallseelsorge Kreis Bergstrasse sowie einem Organisatorischen Leiter der Johanniter Unfallhilfe des Kreises Bergstrasse.

Auch andere Hilfsorganisationen aus dem Rhein-Neckar Kreis schickten Teilnehmer auf diese interessante Fortbildungsveranstaltung und so konnte man die persönlichen Kontakte wieder vertiefen, die bereits seit mehreren Jahren bestehen. Alles in allem eine anstrengende aber gelungene Fortbildung, die man nur weiter empfehlen kann.

13.10.2016 DLRG Ausbildungszentrum Weinheim führt Weiterbildung im Gelände durch

(KS) Schon lange hatten mehrere Kraftfahrer der DLRG Weinheim den Wunsch geäußert, die Geländetauglichkeit des Fahrzeugs, das bei ihrer Ortsgruppe als Zugfahrzeug für das Hochwasserboot eingesetzt wird, mal so richtig im Gelände zu testen.

Lange wurde nach einem geeigneten Gelände gesucht, bis man endlich fündig wurde. In einer Kiesgrube im benachbarten Lampertheim konnten sich die Wasserretter aus Weinheim von der Geländetauglichkeit ihres Spezialfahrzeugs selbst überzeugen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Gruppe unter fachkundiger Anleitung ihre Kenntnisse im Fahrtraining auf verschiedensten Untergründen ausgiebig testen und erweitern. Berg um Berg wurde erklommen und selbst die widrigsten Pfützen konnten dem unverwüstlichen Geländefahrzeug nichts anhaben.  „Fast vierzig Jahre ist dieses besondere Einsatzfahrzeug nun alt“, so ein Teilnehmer, „aber es gehört noch lange nicht zum alten Eisen“. Der Fahrtrainer, der dieses Fahrzeug mit all seinen Um- und Sonderbauten zum ersten Mal sah, meinte zuerst, es sehe etwas archaisch aus und war zunächst etwas skeptisch, was seine Fähigkeiten angeht, aber auch er wurde mit zunehmender Übungsdauer sehr positiv überrascht. Auch eine extra mitgebrachte Seilwinde musste erst gar nicht ausgepackt werden, da der Geländewagen immer „Herr der Lage“ war.

Das Fazit: Einen Geländewagen kann man im Einsatzdienst nur dann entsprechend einsetzen, wenn man um seine Fähigkeiten weiß und keine Angst hat, diese auch entsprechend einzusetzen bzw. auszuspielen (und wenn man entsprechend an diesem Fahrzeug geschultes Personal hat).      

28.09.16 DLRG Ausbildungszentrum Weinheim erhält Verstärkung

(KS) Schon seit geraumer Zeit treffen im DLRG Ausbildungszentrum in Weinheim immer mehr Anfragen bezüglich aus- Fort- und Weiterbildung zu verschiedensten Kursinhalten ein. Dies machte schon vor geraumer Zeit eine Umorganisation der Verwaltungsstruktur des Ausbildungszentrums notwendig.

In einem zweiten Schritt wird nun dafür gesorgt, dass auch die Ausbildungsmöglichkeiten für ein zukünftig verstärktes Ausbildungsangebot bei der DLRG Weinheim vorhanden sind.

Hierfür wurde nun während des ganzen letzten Jahres Mareike Münch auf ihre neue Aufgabe umfassend vorbereitet. Sie besuchte einen sogenannten Kombilehrgang im DLRG Bundespräsidium, der mehrere Teile umfasste. Während ein Teil bei bestem Wetter in der Bundeszentrale in Bad Nenndorf stattfand, wurde ein anderer Teil auf der Nordseeinsel Wangerooge durchgeführt. Viele Inhalte stellten die Teilnehmer bei Wind und Wetter vor verschiedenste Herausforderungen, so wurde z.B. an jedem Tag dreimal eine Lehreinheit im kalten Nordseewasser durchgeführt (oftmals ohne Sonnenschein). Auch wurden Neuentwicklungen im Bereich der Wasserrettungsgeräte vorgestellt. Zum Abschluss endete dieser Lehrgang mit einer umfassenden theoretischen und praktischen Prüfung, so dass es am Ende auch für Frau Münch hieß, die übrigens die einzige weibliche Teilnehmerin des Lehrgangs war: Bestanden.

Hiermit hat das DLRG Ausbildungszentrum eine weitere Ausbilderin im Bereich Wasserrettungsdienst und darf zusätzlich zukünftig auch Wachleiter ausbilden.

Dies war natürlich auch als vorbereitende Maßnahme für die kommende Wachsaison des DLRG Personals am Waidsee in Weinheim zu sehen, denn auch hier gilt es ständig neue Einsatzkräfte neu auszubilden bzw. wieder auf den neuesten Wissensstand zu bringen.

21.09.2016 Tank des DLRG Spendomobils randvoll nach der 14. fer umme- Aktion

(KS) Strahlender Sonnenschein, Besucherrekord bei der 14.ten „fer umme“ Aktion der DLRG Weinheim. Bereits um dreiviertel drei war das Kuchenbuffet komplett geleert. Und trotzdem kamen die Gäste weiterhin, um zumindest einen Kaffee im Kreise ihrer Lieben einzunehmen.

Mehr als vierzig Torten und Kuchen standen diesmal zum freien Verzehr bereit und warteten ab zehn Uhr morgens auf die schon hungrigen Gäste der Weinheimer DLRG, betreut durch das bewährte Organisationsteam um Karin Kronauer. Auch Petrus hatte ein großes Einsehen mit dem Vorhaben der gelb-roten Einsatzkräfte und schickte zum Badesaisonende viele kräftige Sonnen-strahlen an den Waidsee nach Weinheim, so dass also neben der fer umme Aktion auch noch der Wachdienst durch die ehrenamtlichen Wasseretter abzudecken war. 

Dank großzügiger Spenden sind die Weinheimer Wasserretter ihrem Ziel, den notwendigen Kredit für ihr neues Einsatzfahrzeug schnellstmöglich zu tilgen, wieder ein Stückchen näher gekommen. Alle Spenden kommen ausnahmslos dem Einsatzfahrzeug zu Gute, versicherte der 2. Vorsitzende Uwe Leetz und freute sich ebenfalls über den tollen Zuspruch der Weinheimer Bevölkerung an diesem Tag. „Für die nächste Jubiläumsaktion werden wir uns etwas Besonderes einfallen, so Leetz weiter. „Mal sehen, wir haben da schon so ein paar Ideen… machte der 2. Vorsitzende sehr geheimnisvolle Andeutungen. 

Die Weinheimer DLRG bedankt sich hiermit bei allen Spendern und Teilnehmern und freut sich bereits auf regen Besuch durch die Weinheimer Bevölkerung, wenn es im nächsten Jahr heißt: 

Die DLRG Weinheim lädt ein zur 15. Fer Umme Aktion an der DLRG Rettungswache Oskar Meyer!

14.09.2016 Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim am Bodensee

(KS) Es waren drei Tage bei herrlichem Wetter, die die Rettungshundestaffel am Bodensee mit einer Fortbildung verbrachte. In dieser Zeit wurden mehrere Bootsfahrten mit speziellen Übungen für die besonderen Wasserortungshunde der DLRG Weinheim durchgeführt. 

Trotz des warmen bis heißen Wetters galt es ein abwechslungsreiches Programm zu absolvieren von Geruchskonditionierung bis hin zu Suchen im Wasser zwischen Segelbooten. Natürlich haben die Weinheimer Suchhunde selten die Möglichkeit ihren tollen Geruchssinn in ihrer Umgebung im Rhein-Neckar Kreis in einem Yachthafen zwischen Segelbooten unter Beweis zu stellen, aber die Hundeführer wollten ihren Vierbeinern neben der Arbeit in Strandnähe bei Bodmann, auch etwas Abwechslung bieten und den Schwierigkeitsgrad der Suche deutlich erhöhen.

Sogar als der Geruch, den es zu finden galt, auf einer Tiefe von 52m platziert wurde, konnte dieser von den Hunden aus Weinheim sicher in einem Umfeld von weniger als 20m sicher angezeigt und verbellt werden. Das Fazit dieses Seminars ist nicht nur, dass die Wasserortungshunde der DLRG Weinheim zuverlässig suchen und finden und man sich absolut darauf verlassen kann, sondern auch, dass diese zwei geprüften Vierbeiner sehr vielseitig und abwechslungsreich ausgebildet sind. Zusammengefasst also nicht nur drei anstrengende sondern auch drei sehr lehrreiche Tage bei bestem Wetter und vielen neuen Erkenntnissen für alle Beteiligten.

07.09.2016 DLRG Weinheim lädt zur 14. fer umme Aktion an den Waidsee ein

(KS) Bereits zum 14.ten Mal laden Weinheimer Wasserretter in ihren gelb roten T-Shirts in ihre Rettungswache Oskar Meyer an den Weinheimer Waidsee ein, um ihre selbst gebackenen Kuchen und Torten fer umme unter der Weinheimer Bevölkerung zu verteilen. Bekannt ist sie schon unter den Weinheimern, diese Aktion. Diesmal ist strahlender Sonnenschein angesagt, wenn die Aktion am letzten Tag der Strandbad-Öffnung startet. Also Termin vormerken:

Sonntag, den 11.09.2016 ab 11:00 Uhr DLRG Rettungswache Weinheim am Waidsee

Viele Gäste kann man schon fast als Stammgäste bezeichnen, die den Service das Einpacken der ausgewählten Kuchen und Tortenstücke mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen gerne annehmen und den daheim Gebliebenen etwas zum Nachmittagskaffee mitbringen. Manche bleiben auch einfach mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen an der Wache sitzen und genießen die Kulisse und einen netten Plausch mit dem Banknachbarn.

Die Aktion hat natürlich einen Hintergrund. Das Weinheimer „Spendomobil“ wird wieder aufgestellt und wartet auf zahlreiche Tankfüllungen, denn das große neue angeschaffte Einsatzfahrzeug muss noch refinanziert werden. Dieses wird bei dieser Aktion natürlich zur Besichtigung auch vor Ort stehen und interessierten Besuchern erklärt werden.

01.09.2016 Ein Tag bei der DLRG

Es ist ein sonniger Samstag im Juni 2016. Mit Kameras, Stativ, Aufnahmegeräten und Verpflegung im Kofferraum beginnt der Roadtrip nach Ladenburg am Neckar, denn dort erwartet uns das Team von der DLRG Weinheim für einen Ortungseinsatz mit Hundestaffel. Aufgeregt unterhalten wir uns im Auto über den Hergang des Tages: Sind die Mitglieder freundlich zu uns? Wird das Wetter mitspielen? Entspricht das Treffen unseren Erwartungen?

Gespannt landen wir am Neckarufer der kleinen Stadt und warten, da wir vor lauter Aufregung früh dran sind, auf Jürgen Kronauer, unseren Ansprechpartner und Hundeführer bei der DLRG. Der Pensionär und sein brauner Labrador Gary begrüßen uns überschwänglich. Unter ihrer Führung fahren wir wegen Hochwassers am Neckar weiter nach Weinheim an den Waidsee, wo zwei- bis dreimal die Woche geübt wird. Hier treffen wir auf den Rest der Gruppe. Kai Stauffert, einer von drei Bundesprüfern bei der DLRG, ist für uns sogar vom Bodensee angereist, um uns sein ehemaliges Team und die Hundeausbildung näherzubringen.

Von allen Mitgliedern werden wir mit Informationen überschwemmt. Auch bringen sie Ideen für gute Fotomotive ein und fahren erneut mit uns auf den See, um uns Utensilien im Einsatz zu erklären.

Uns fasziniert diese große Bereitschaft, über die Menschenrettung so offen zu reden. Zumal werden bei der Ortung mit den Hunden die Menschen nicht oft gerettet, sondern geborgen. Es sei eine Aufgabe, den Menschen einen Abschied von ihren Geliebten zu ermöglichen, betonen Kai Stauffert und sein Sohn Simon, Einsatzleiter in Weinheim. Leider fällt die Wertschätzung sehr mau aus. Auch wenn die Arbeit bei der DLRG ehrenamtlich ist, müssen natürlich auch Ausbildung und Ausrüstung finanziert werden. Zudem ist die ständige Bereitschaft schwierig. Die Wasserrettung ist ein sehr wichtiger, wenn auch (zum Glück) wenig benötigter Zweig der Menschenrettung, da das Wasser oft unterschätzt wird.

Die Wasserortung mit den Hunden ist relativ neu, verkürzt jedoch die Suchzeit und erhöht die Rettungschancen immens. Wir freuen uns, ein so tolles Team getroffen zu haben!

 

Quelle:https://www.streamingneckar.de/2016/07/20/ein-tag-bei-der-dlrg/

31.08.2016 Ferienzeltlager der DLRG Weinheim in Zusammenarbeit mit dem SJR erfolgreich

(KS) Schon zum fünften Mal führte die Jugendabteilung der DLRG Weinheim in Zusammenarbeit ein Jugendzeltlager an ihrem Heimatsee, dem Waidsee in Weinheims Weststadt durch. Eine Woche lang lud die Mannschaft um Lena Gölz mehr als 20 Jugendliche ein, die Welt der DLRG Weinheim kennenzulernen. Passend dazu spendierte Petrus entsprechend warmes bis heißes Wetter, so dass der entsprechende Rahmen ebenfalls gegeben war und man sich häufig nicht nur am Wasser sogar im bzw. auf dem Wasser aufhielt. 

Vorsorglich baute man mit den Teilnehmern die verschiedenen Zelte auf, damit man auch bei schlechtem Wetter eine entsprechende Rückzugsmöglichkeit hätte. Doch diese Möglichkeit war zum Glück nicht notwendig. Schlauchboot und Rettungsboot fahren waren ebenso beliebt, wie Spiele mit Rettungsbrett und Co. „Wiesenmenschärgerdichnicht“ konnte aufgrund des guten Wetters auch draußen gespielt werden. Auch eine Nachtwanderung durfte als Programmpunkt natürlich nicht fehlen, genauso wie die Teilnehmer sich nicht nur am abendlichen Lagerfeuer Geschichten erzählten und dabei ihr selbstgemachtes Stockbrot genüsslich rösteten.

Viele neue Freundschaften entstanden und man fasste den Entschluss, sich nächstes Jahr wieder beim Zeltlager der DLRG Weinheim am Waidsee zu treffen, so wie sich manche auch schon letztes Jahr auf diesem Event kennenlernten und dieses Jahr wieder dabei waren. Auf diese Weise hatte man zusammen mit dem Weinheimer Stadtjugendring für die „Daheimgebliebenen“ wieder eine sehr abwechslungsreiche Woche geboten.

24.08.2016 DLRG Weinheim macht sich für Integration stark

(KS) Bereits im letzten Jahr, als die Flüchtlingskrise in Deutschland ihren Höhepunkt erreichte, machte sich der Vorstand der DLRG Weinheim Gedanken, wie man einen kleinen Beitrag zur Integration der in Weinheim untergebrachten „Gestrandeten“ erbringen könnte. So kam es, dass der Vorstand der Weinheimer Wasserretter zu Jahresbeginn Kontakt mit dem Arbeitskreis Asyl mit einem Vorschlag im Gepäck aufnahm. 

Man bot zehn Flüchtlingen die Möglichkeit, schwimmen zu lernen und einen anschließenden Aufbaukurs zum Wasserretter, getreu dem Motto: Kostenlos und doch nicht für umme. Das Angebot wurde angenommen und unter den Flüchtlingen in den verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen in Weinheim publik gemacht. Natürlich war dem Vorstand bewusst, dass dieses Angebot mit Schwierigkeiten behaftet war. Einerseits gibt es hierbei sicherlich die Sprachbarriere, andererseits handelt es sich ja bei den Flüchtlingen teilweise um Menschen, die auf ihrer Flucht Schreckliches erlebt haben, manche sogar auf der Überfahrt über das Mittelmeer im kleinen Schlauchboot.

Trotzdem stand der Vorstand zu seinem Angebot, denn man hatte sich natürlich auch um die Hilfe der Stadt Weinheim bemüht, wie auch Kontakt zu Psychologen aufgenommen. Doch soweit kam es nicht. Am Ende hat sich nach ca. 3-wöchiger Wartezeit ein Teilnehmer für dieses hier in der Region einmalige Programm gemeldet und bei den Weinheimer Wasserrettern in Rot-Gelb dabei. 

Basaikou Geesay ist mittlerweile in den 30igern, kommt aus Gambia und hat bereits eine lange Reise über das Mittelmeer bis hierher nach Deutschland hinter sich gebracht. Die in Gambia gemachte Rettungsausbildung wurde hier auf den neuesten Stand gebracht, nun kann er nicht nur schwimmen, sondern kennt sich auch mit den meisten Gerätschaften aus, die die Weinheimer Lebensretter bei ihrem Dienst für die Bevölkerung am Waidsee und Umgebung einsetzen. Demnächst wird er sein Rettungsschwimmabzeichen in Silber machen, so dass er dann qualifiziert ist, bei der Wachmannschaft vollwertig mitzuarbeiten, so Max Kabbe der örtliche DLRG Einsatzleiter.

„Auch sprachlich ist Basaikou ein Gewinn für unsere Mannschaft, denn er lernt bei uns Deutsch und unsere Helfer verständigen sich auf Englisch mit ihm, so dass sich beide Seiten durch diese ungewohnte Situation weiterentwickeln können“, so Kabbe. „Schön, dass der Vorstand der DLRG Weinheim fremden Menschen eine solche Chance gibt, denn in unserer DLRG-Familie fühlt er sich wirklich aufgehoben“.

14.08.2016 Einsatz für die Weinheimer DLRG-Rettungshunde!

(KS) Zu nachtschlafender Zeit piepste der Melder von Hundeführer Jürgen Kronauer in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 01.30 Uhr. Einen Augenblick später stand der Weinheimer Rettungshund Gary schon neben Jürgens Bett und schaute ihn erwartungsvoll an, dass es jetzt endlich losgeht. Dafür haben beide jahrelang trainiert und auf diesen Moment gewartet. Es ist jedes Mal der gleiche Ablauf und doch immer wieder etwas anderes.

Einen Augenblick später sitzen Kronauer und Gary schon im Einsatzwagen, der immer startbereit vor der Türe steht. Die Ausrüstung ist jederzeit einsatzbereit im Fahrzeug verladen. Los geht’s! Diesmal nach Neckargemünd mit einer kurzen Zwischenstation an der Weinheimer DLRG-Rettungswache, denn da steigt noch der Einsatzleiter des heutigen Hundeeinsatzes zu. Schon geht es weiter ins Neckartal; Hund Gary döst während der Anfahrt mit Sondersignal in seiner Box, für ihn als „alten Hasen“ ist das nichts Neues. 

Vor Ort angekommen, klärt der Einsatzleiter Rettungshunde die Situation ab und legt mit den anderen Einsatzkräften den abzusuchenden Bereich und die Suchstrategie fest. Es geht um eine vermisste männliche Person, die nach dem Schwimmen mit einer Gruppe von Freunden von diesen vermisst wird. Zwei weitere DLRG-Ortungshunde sind auch vor Ort. Zusammen können diese drei Hunde den abzusuchenden Bereich für die Taucher am Neckar deutlich eingrenzen, denn da wo die Hunde nichts gefunden und angezeigt haben, brauchen die Taucher auch nicht zu suchen.

Am Sonntagmorgen gegen 04.00 Uhr wurde die Suche ohne Ergebnis abgebrochen, um sich am Sonntag bei Tag nochmals mit den Tauchern zu treffen.

10.08.2016 DLRG Weinheim sucht einen neuen BFD‘ler

(KS) Schon fast ein Jahr verrichtet Dennis Popp nun bei der DLRG Weinheim seinen Dienst als „BFD‘ler“. Er wurde in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Ob Jugendarbeit, Verwaltung, Ausbildung oder im Wasserrettungsdienst als Rettungsschwimmer. Sogar an der Küste war er, um dort oben seinen Dienst zu erfüllen.

Diese Tätigkeit war so erfolgreich, dass sich die DLRG Weinheim dazu entschlossen hat, diese Stelle nachdem sie im September wieder frei wird, neu zu besetzen. Die DLRG Weinheim sucht also ab Oktober wieder einen Freiwilligen, der für ein Jahr im Auftrag des Familienministeriums des Bundes die Arbeit der Weinheimer Wasserretter unterstützt.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland entwickelt worden. Er wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 und damit auch des Zivildienstes eingeführt. Seitdem gab es auch bei der DLRG die Möglichkeit, sich als eine solche Einsatzstelle registrieren zu lassen. Bereits im Jahr 2014 wurden deshalb durch den Vorstand der DLRG Weinheim die notwendigen Vorbereitungen dazu getroffen, um als eine solche Einsatzstelle beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) registriert zu werden.

Wenn jemand dazu Interesse hat, meldet er sich am besten bei der DLRG Weinheim, Geschäftsstelle Rettungswache Oskar Meyer, Hammerweg 61 oder unter der Telefonnummer 06201 – 14154.

03.08.2016 Neues Fahrzeug für die DLRG Weinheim

Ein Superheld auf vier Rädern 

(ib). Endlich ist es da, das neue Einsatzfahrzeug für die Wasserretter in Weinheim. Das einst von der Stadt zur Verfügung gestellte Übergangsfahrzeug darf im hohen Alter von 31 Jahren in Rente gehen. „Der neue“ wurde am Waidsee der Öffentlichkeit präsentiert. Dank Unterstützung aus der Bevölkerung, verschiedener Spenden-Aktionen der DLRG und eines Kreditgebers, der den fehlenden Betrag zu sehr günstigen Konditionen bot, konnte die DLRG-Ortsgruppe nach fünf Jahren das neue Einsatzfahrzeug anschaffen. Kai Stauffert, erster Vorsitzender der DLRG, erzählte von tausenden Briefen, die verteilt worden waren und von der in diesem Jahr inzwischen 13. „Fer umme“-Aktion, bei der Kuchen gegen Spenden ausgegeben werden. Von der Bestellung des Autos bis zur Auslieferung hatte es noch mal ein halbes Jahr gedauert. Schließlich musste alles genauestens geplant werden. „Das ist kein Fahrzeug von der Stange“, erklärte Stauffert. Hätte man alles bedacht, was auf der ursprünglichen Wunschliste stand, hätte man allein für das Gewicht vier Sattelschlepper gebraucht. Doch nun wurde ein echtes Unikat angefertigt, das für unsere Breitengrade speziell entwickelt worden ist. Tauchlampen, Kettensäge, Tauchanzüge, Stromaggregat, Tauchleinen und Flossen – alles ist im Fahrzeug an Bord. Durch die Aluminiumbauweise konnte einiges an Gewicht gespart werden. Ein besonderer Clou ist der beheizbare Innenraum, der gerade bei Einsätzen im Winter eine große Hilfe ist. „Der Traum ist wahr geworden“, sagte Stauffert. Und bei einem ersten Einsatz hat sich „der neue“ bereits bewährt. Als Nächstes sollen die Einsatzkräfte entsprechende Schulungen bekommen, denn das neue Fahrzeug erfordert auch neue Kenntnisse. Ein Feuerwehrführerschein und eine Schulung für die neue Funkstation gehören dazu.

Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner verriet, er habe selbst auch gespendet. Die Stadt Weinheim habe für diese Anschaffung leider keine Gelder gehabt. Dr. Fetzner: „Ich bin seit 43 Jahren Mitglied bei der DLRG.“ Er bedauerte die Abwesenheit sonstiger Vertreter aus der Politik. Pfarrer Gerhard Schrimpf aus Leutershausen erteilte dem neuen Gefährt und dem dazugehörigen Team den Segen mit den Worten: „Was in unserer Macht steht, sollten wir an andere Menschen weiter geben, damit wir ein Stück des Himmels auf der Erde erleben.“ Spenden und Unterstützung werden weiterhin dringend benötigt. Am 11. September wird daher auch die nächste „Fer Umme“-Aktion am Waidsee stattfinden.

Quelle: Weinheim aktuell, Ausgabe 31 vom 02.08.2016 S. 4

29.07.2016 Indienststellung des neuen Einsatzfahrzeuges der DLRG Weinheim

Am Sonntag, den 31.07.2016 um 11 Uhr ist es soweit! Nach etlichen Jahren mit Aktionen der DLRG Gruppe Weinheim und vielen hundert Geldspenden (groß und klein), stellt die Ortsgruppe ganz offiziell ihr neues Einsatz- und Rettungsfahrzeug an der DLRG Rettungswache Oskar Meyer, Hammerweg 61 am Waidsee Weinheim der Öffentlichkeit vor!

Es wurde auch höchste Zeit, denn das von der Stadt Weinheim als Übergang zur Verfügung gestellte Fahrzeug war nun auch schon 31 Jahre alt und verschlang zum Schluss immer mehr Reparaturkosten. Doch dank der vielen Spenden aus der Bevölkerung und eines Kreditgebers konnte die DLRG Weinheim das neue Einsatzfahrzeug schon jetzt anschaffen. Dennoch hoffen die Weinheimer Wasserretter auch in Zukunft auf großzügige Unterstützung durch die Bevölkerung in Weinheim.

Daher möchte der Vorstand der DLRG Gruppe alle kleinen und großen Spender aus Weinheim und Umgebung (und solche, die es noch werden wollen) herzlich einladen, bei der Indienststellung dabei zu sein. Nähere Infos über die Homepage www.dlrg-weinheim.de

22.07.2016 DLRG Weinheim hat einen Bundesprüfer in ihren Reihen

(KS) Schon wieder macht die Weinheimer Rettungshundestaffel von sich reden. Doch diesmal ist es der ehemalige Staffelleiter Kai Stauffert, der nun, nachdem er eine langwierige Weiterbildung durchlaufen hat, als dritter Prüfer des Bundesverbandes für Rettungshunde im Bereich der Wasserortung seine Berufung erhalten hat.

Es ist ein absoluter Spezialbereich für Rettungshunde. Es gibt nur wenige Hunde bei der DLRG, die diese Tätigkeit ausüben. Es ist hierfür ein jahrelanges Spezialtraining notwendig, bis die Hunde und ihre Hundeführer die hohen Prüfungsanforderungen und die Anforderungen, die an sie in den Einsätzen gestellt werden, erfüllen können. Die Ortsgruppe Weinheim hat in diesem Bereich nach jahrelangem Training sogar zwei dieser Hunde in Eigenverantwortung ausgebildet. Und bereits seit Jahren geben die Staffelmitglieder ihr profundes Fachwissen an ein bundesweites Fachpublikum weiter. So war es nur eine Frage der Zeit, bis man auf den Weinheimer Initiator des „Rettungshunde-Ortungsprojekts“ zukam, um ihn zu fragen, ob er nicht Lust hätte, die Weiterbildung als Prüfer für Wasserortungshunde zu durchlaufen. Diverse Prüfungen von Hundeteams unter seiner Beobachtung in ganz Deutschland wurden durch ihn durchgeführt, bevor es nun am letzten Wochenende soweit war. 

Nun hat die DLRG-Rettungshundestaffel Weinheim, die sich nur im Fachbereich Wasserortung betätigt, mit Kai Stauffert einen Prüfer von dreien, die vom DLRG Bundesverband für ganz Deutschland eine Prüfbeauftragung bekommen haben. Der Vorstand der DLRG Weinheim wünscht dem frischgebackenen Prüfer viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit.

15.07.2016 DLRG Weinheim führte bereits die 13.te „fer umme“ Aktion durch

Schon zum 13ten Mal konnten sich Bürger ganz fer umme Kaffee und Kuchen an der Weinheimer DLRG Rettungswache Oskar Meyer am Waidsee abholen, wovon auch eifrig Gebrauch gemacht wurde. Trotz des stürmischen Wetters am Vortag fand doch der ein oder andere interessierte Strandbadbesucher den Weg zur DLRG Kuchentheke, so dass auch heuer wieder ein ansehnlicher dreistelliger Geldbetrag den Tank des Spendomobils füllte.

Diesmal betreute ein Team um Karin Kronauer und dem zweiten Vorsitzenden Uwe Leetz die Mannschaft des fer-umme Teams, was wieder zur Freude der „Kuchenmitnehmer“ gut funktioniert hat.       

Es sind Aktionen wie diese, die die DLRG Weinheim schon seit vielen Jahren parallel zu ihren sonstigen ehrenamtlichen Tätigkeiten durchführt, um sich ihren Wunsch, endlich ein Einsatzfahrzeug nach neuesten Erkenntnissen gebaut, erfüllen zu können. So kann man abschließend nur noch feststellen, dass auch diesmal die DLRG Gruppe Weinheim wieder ihrem Ziel ein Stückchen näher gekommen ist und dass noch viele weitere „fer umme“ Aktionen folgen werden.   

08.07.2016 DLRG Hundestaffel aus Weinheim bildet sich in Norddeutschland fort

(KS) Sie hatten ein langes Wochenende vor sich, als es für zwei der Hundeführer mit ihren Vierbeinern aus der Weinheimer Rettungshundestaffel hieß, sie sollen eine Fortbildung in Trittau bei Hamburg besuchen. Viele Stunden waren die zwei Rettungshundeführerteams zu ihrem Ziel unterwegs, denn solche Fortbildungen werden bundesweit nur sehr selten angeboten.

Wasserortung mit Hunden ist das große Thema, das mittlerweile immer mehr diskutiert wird, denn die Erfolge sind da und noch so viel Technik kann der feinen Spürnase eines Hundes nicht den Rang ablaufen. Das einzige Problem dabei ist es, dem Hund klarzumachen, was er riechen soll und vor allem dem Hundeführer deutlich zu machen, wie er an seinem Teampartner erkennen kann, was dieser gerade gerochen hat.

In Weinheim hat man sich dieser Thematik schon vor vielen Jahren angenommen und sehr viele Übungen entwickelt, um hieraus die verschiedensten Trainings-konzepte entwickeln zu können. Doch auch hier gilt es, über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich zu informieren, was es neues gibt im Bereich der Wasserortung mit Hunden. 

Neben dem reichhaltigem Weinheimer Einsatzequipment wurden auch die beiden geprüften Hunde der Rettungshundestaffel (Gary und Maxi) bei diesem Kurs praktisch eingesetzt, denn es ergaben sich natürlich auch viele Übungsgelegenheiten bei dieser Fortbildung. Schnell wurde klar, dass es auch oben im Norden bei dieser Einsatzform ganz stark darauf ankommt, wie das Team aufeinander abgestimmt ist und wie im Anschluss an das „Suchspiel des Hundes“ dem Hund gezeigt wird, dass man mit der Suchleistung seines Vierbeiner zufrieden war. 

Selbst bis in die tiefe Nacht hinein wurden fachliche Informationen unter den einzelnen Staffeln ausgetauscht, so dass man nach einem langen Wochenende mit sehr wenig Schlaf wieder den Heimweg über viele hundert Kilometer antrat, mit der Gewissheit im Gepäck, dass sich die Rettungshundestaffel der DLRG Weinheim im Bereich der Wasserortung den Vergleich mit anderen Staffeln auf diesem Gebiet nicht zu scheuen braucht.

19.12.2015 Neu gewählter Vorstand der DLRG Weinheim wünscht einen guten Jahresstart

(KS) Kurz vor Jahresschluss kam die DLRG Weinheim zu ihrer turnusgemäßen Jahreshauptversammlung zu Neuwahlen in die Rettungswache Oskar Meyer am Waidsee zusammen. Nach drei Jahren standen nun wieder Neuwahlen des Erwachsenenvorstandes der Weinheimer Wasserretter auf dem Programm. 

Alle Vorstandsmitglieder verlasen ihre Jahresberichte und wurden im Anschluss entlastet. Dann wurde der Wahlausschuss gebildet und es wurden Neuwahlen durchgeführt. Alle Amtsinhaber wurden wiedergewählt. Neu im Vorstand konnten nun die zwei langjährigen Mitglieder der DLRG Weinheim Daniel Gritz als zweiter 2. Vorsitzender und Lena Gölz als Leiterin Ausbildung im Hallenbad gewonnen werden, die Helge Müller und  Kim Pfirrmann ersetzten, die beide für eine Neuwahl nicht mehr zur Verfügung standen.

Nach mehreren im Anschluss durchgeführten Ehrungen schloss die harmonisch verlaufene Versammlung, in dem der neue/alte Vorstand allen Mitgliedern und der Weinheimer Bevölkerung einen guten neuen Jahresstart 2016 mit viel Gesundheit wünschte.

Auch im neuen Jahr 2016 wird die DLRG Weinheim wieder wie gewohnt für die Sicherheit am, um und auf dem Wasser in Weinheim und Umgebung für die Weinheimer Bevölkerung zur Verfügung stehen. 

18.12.2015 DLRG Weinheim hat 7 neue Funker

Die Freiwassersaison ist beendet, aber die Arbeit in der DLRG Ortsgruppe Weinheim reißt nicht ab. In aller Stille bildet die Ortsgruppe weitere Helfer für die Einsatzmannschaft aus, damit die Weinheimer Bevölkerung sich auch zukünftig auf die Arbeit der DLRG verlassen kann.

Kurz vor Weihnachten haben 7 neue Einsatzkräfte am letzten Wochenende ihre Funkausbildung beendet, die über das ganze Jahr gedauert hat. Diese Ausbildung ist wichtig, denn als „Blaulichtorganisation“ funkt man mit ganz speziellen Geräten, deren Zugang nur Organisationen im behördlichen Auftrag erlaubt ist. Hierdurch erhält man eine Direktverbindung zur Leitstelle. Diese Funktechnik wird zurzeit bundesweit erneuert und durch den sog. Digitalfunk ersetzt. Hierzu sind jedoch gesetzliche Vorschriften genau einzuhalten, wodurch durch diesen Kurs die Grundlage gelegt wurde. Auch technisch, physikalische Eigenschaften wurden durch den Kursleiter Norbert Streckert von der DLRG Höpfingen so erklärt, dass auch „Nicht-Funkfreaks“ nun den Technischen Hintergrund dieser speziellen Funkart verstehen. Auch die sogenannte „Funkersprache“ wurde geübt und in mehreren Praxiseinheiten in die Tat umgesetzt. 

Alles in allem ein runder Abschluss, der mit dem Bestehen aller Weinheimer DLRG Teilnehmer ein absolut rundes Ende fand. Nun verfügt die DLRG Weinheim über mehr als 25 ausgebildete „BOS Sprechfunker“. Eine gute Basis für die Zukunft der Einsatzmannschaft.

04.12.2015 Erfolgreicher SAN A-Kurs bei der DLRG Weinheim

Herzinfarkt, Knochenbrüche, Ertrinken und Co. Die Krankheitsbilder, mit denen ein Sanitätshelfer heutzutage konfrontiert wird, sind vielfältig und nicht immer eindeutig zu erkennen. Dennoch haben sich 19 Anwärter in der Zeit vom 24. – 31. Oktober 2015 der Herausforderung SAN A bei der DLRG Weinheim gestellt. Unser Teilnehmerkreis, welcher sich aus DLRGlern aus ganz Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie 6 THWlern des Ortsverbands Viernheim zusammensetzte, durfte die während des Kurses erworbenen Kenntnisse bereits während des Kurses im Rahmen umfangreicher praktischer Übungen in die Tat umsetzen. Hierbei wurde das Ausbilderteam des DLRG Ausbildungszentrums Weinheim durch das hauseigene RUND-Team unterstützt. Ein besonderer Dank gilt dem Team der THW Viernheim, welches uns nicht nur ihre Räumlichkeiten zur Durchführung des Kurses zur Verfügung gestellt, sondern uns auch eine Verpflegung angeboten hat, wie wir es selten auf einem Kurs erlebt haben. Dies mag auch ein wichtiger Faktor gewesen sein, dass alle Teilnehmer den anstrengenden Kurs und die harten Prüfungen schlussendlich erfolgreich bestanden haben und wir nunmehr weitere Sanitätshelfer in unseren Kreisen begrüßen dürfen. Als positiver Nebeneffekt ist natürlich die fachliche Weiterbildung der Viernheimer THW-Helfer zu sehen, die derzeit stark in die Betreuung der in Viernheim und Umgebung untergebrachten Flüchtlinge eingebunden sind.